Gneis

AP/TOMAS JUNEK

In Stein gespeichert

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Spuren des Lebens auf der Erde
Gestaltung: Isabelle Engels

Unsere Erde ist ca. 4,6 Milliarden Jahre alt. Eine unvorstellbar lange Zeit existierte der Planet bereits bevor sich die ersten Lebewesen entwickelten. Würde man die Erdgeschichte als einen Tag von 24 Stunden betrachten, tritt der moderne Mensch erst 4 Sekunden vor Tagesende auf.

Geolog/innen interessieren sich für die im Gestein gespeicherte Erdgeschichte. Sie untersuchen Mineralien mit einem Mikroskop oder führen chemische Analysen durch. Dadurch erfahren sie etwas über die Umweltbedingungen der jeweiligen Epoche, aber auch darüber, wann sich welche Pflanzen und Tiere entwickelt haben, und wann sie wieder verschwunden sind.

So lässt sich feststellen, dass in einer Sedimentschicht eine bestimmte Art Muscheln häufig vorkommt, in der darüber liegenden, also jüngeren Schicht jedoch gar nicht mehr. Fossilien sind Zeugen der Vergangenheit - Lebewesen, die versteinert und dadurch erhalten wurden. Am öftesten gelang dies bei Tieren, die Hartteile haben, wie etwa Muschelschalen oder Schneckenhäuser.

Das älteste Gestein Österreichs ist der Dobra-Gneis aus dem Waldviertel, der aussieht wie mehrere gefaltete Schichten aus Plastilin. Er ist der Lieblingsstein von Stephanie Neuhuber vom Institut für angewandte Geologie der Universität für Bodenkultur Wien. Mit ihr begeben sich die Ö1 Kinderuni-Reporter/innen Felix Holzer, Victor Okerulu sowie Kajal und Yashray Kanval auf eine Zeitreise zu den ersten Spuren des Lebens auf unserem Planeten.

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