Pinguine in Ardley Island in der Antarktik

AFP/MATHILDE BELLENGER

Manche mögen's kalt

Wie der Klimawandel die Pinguine bedroht
Von Ulrike Schmitzer

Im Oktober 2017 spielte sich ein Drama ungewohnten Ausmaßes in der Antarktis ab: 18.000 Pinguin-Küken verhungerten, weil ihre Eltern ungewöhnlich weite Wege zur Nahrungssuche zurücklegen mussten und zu spät zurückkehrten. Der Grund: Ein riesiger kalbender Gletscher hatte den Weg zum Krill versperrt, von dem sich die antarktischen Adelie-Pinguine ernähren.

Und es war nicht die erste Brutkatastrophe, die diese Kolonie überstehen musste. Denn der Klimawandel und die steigenden Meerestemperaturen verändern den Lebensraum der Adelie-Pinguine. Wie werden die flugunfähigen Vögel mit dieser Bedrohung zurechtkommen? Können sie sich anpassen?

Eine Art, die neben dem Klimawandel besonders durch Überfischung und Meeresverschmutzung gefährdet ist, ist der Felsenpinguin. Der Tiergarten Schönbrunn ist der einzige Zoo weltweit, der diese Art erfolgreich züchtet. Er leitet auch die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme für die Nördlichen und Südlichen Felsenpinguine. - Eine Sendung zum Welt-Pinguin-Tag am 25. April.

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