Ö1 Abendjournal

Beiträge

  • Asylstreit: Verschnaufpause für Merkel

    Der große Showdown zwischen Deutschlands Innenminister Horst Seehofer von der CSU und Kanzlerin Angela Merkel von der CDU ist fürs erste aufgeschoben. Zwar ist man in der Asylfrage weiterhin weit auseinander, geklungen hat das heute aber deutlich versöhnlicher:
    Niemand strebe ein Ende der Koalition oder gar das Scheitern der Regierung an, hiess es heute bei der CSU-Vorstandssitzung und die Kanzlerin meinte in Richtung Innenminister Seehofer: Von ihr aus sei die
    Gesprächsbasis noch gegeben. Dennoch hat die CSU der Kanzlerin eine neue Frist zum Erreichen einer europäischen Lösung gesetzt- bis Ende des Monats will man ihr noch Zeit geben.

  • BND-Abhöraffäre: Regierung war informiert

    Die Aufregung über die Umtriebe des deutschen Geheimdiensts BND in Österreich war am Wochenende groß, doch Österreichs Regierung weiss über diese Überwachungstätigkeit an sich schon länger Bescheid, sagt der wiedereingesetzte Verfassungsschutz-Chef Peter Gridling. Neu sei lediglich die Liste mit konkreten Zielen. Jetzt ermitteln sowohl das Bundesamt für Verfassungsschutz selbst als auch die Staatsanwaltschaft.

  • BND-Überwachung: Keine Wirtschaftsspionage

    Viel Auskunft gab es dazu aus Deutschland heute noch nicht: Regierungssprecher Steffen Seibert hat sich nur soviel entlocken lassen: Um Wirtschafts-Spionage habe es sich nicht gehandelt. Vielmehr gehe es bei den Überwachungen um die Sicherheit Deutschlands.

  • EU-Polen: Noch keine Einigung in Sicht

    Nicht ganz freundschaftlich ist das Verhältnis schon länger zwischen Polen und der EU-Kommission. Hintergrund ist die polnische Justizreform, die der polnischen Regierung in den Augen der EU zu viel Einfluss auf das Gerichtswesen gibt. Auch der heutige Versuch einer Annäherung in dieser Streitfrage
    hat nicht viel ergeben. Der zuständige EU- Verhandler, Kommissisons-Vizepräsident Frans Timmermans, war zu Gesprächen in Polen.

  • Europarede: Van der Bellen mahnt zu Einheit

    Innerhalb der EU gibt es derzeit einige bedeutende Konfliktthemen. Das sei aber noch lange kein Grund das gesamte europäische Konzept zu verwerfen, so Bundespräsident Alexander van der Bellen heute in seiner Rede im Haus der Europäischen Union in Wien. Der Bundespräsident hat dabei eindringlich vor Nationalismen gewarnt - ebenso wie vor dem Manipulationspotential sozialer Medien.

  • Debatte um Zuschläge bei Gleitzeit

    Eine der vielen Fragen rund um die von der Regierung angekündigte Arbeitszeitflexibilisierung ist, wie sich diese etwa auf die Entlohnung von Mitarbeitern auswirkt, die in Gleitzeit arbeiten? Das ist immerhin mehr als ein Viertel aller Angestellten in Österreich. Den befürchteten Einbußen der Gewerkschaft entgegnen die Wirtschaftsvertreter heute: an den bisher geltenden Zuschlägen für angeordnete Gleitzeit werde sich nichts ändern.

  • Software soll Krankenstände kontrollieren

    Die Regierung will nicht nur den Zwölf-Stunden-Tag erleichtern, sondern es auch erschweren, sich vor diesem durch simulierten Krankenstand zu drücken. Im ÖVP-FPÖ-Antrag ist nämlich auch enthalten, dass die Kassen künftig mittels Software-Tool Krankenstandsmissbrauch elektronisch aufspüren sollen.

  • Kolumbien: Duque muss gespaltenes Land einen

    In Kolumbien hat Wahlsieger Ivan Duque versprochen, das gespaltene Land zu einen. Der rechtskonservative, 41jährige Duque hat die Stichwahl gegen den ehemaligen Guerilliero, Gustavo Petro, mit 54 Prozent der Stimmen klar gewonnen. Als künftiger Präsident von Lateinamerikas drittgrößter Volkswirtschaft erwarten ihn jetzt große Herausforderungen.

  • Audi-Chef festgenommen

    Aufsehenerregendes gab es heute im Dieselskandal bei der VW-Tochter Audi: Deren Vorstandschef Rupert Stadler sitzt als erster Manager aus der obersten Führungsriege in Untersuchungshaft. Stadler ist wegen Verdunklungsgefahr festgenommen worden.

  • Linz: Dschihadist nach Mord vor Gericht

    Ein Tunesier muss sich heute in Linz wegen der Ermordung eines älteren Ehepaars verantworten. Der Mann ist laut eigenen Angaben zumindest IS-Sympathisant. Postings mit islamistischem Inhalt wurden auch gefunden. Als Motiv für den Mord hat der Tunesier angegeben, er habe sich als Ausländer und Muslim diskriminiert gefühlt und ein Exempel statuieren wollen.

  • Fußball-WM: Schweden besiegt Südkorea

    Einen mühsamen Turnierauftakt gab es heute für Schweden bei der Fußball-weltmeisterschaft in Russland. Allerdings mit einem glücklichen Ende. Schweden schlägt Südkorea durch ein Elfertor mit 1:0.

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