Arbeitszeit - Arbeitsleid

Arbeitszeit - Arbeitsleid

"Arbeitszeitflexibilisierung" - hinter diesem Stichwort steht mittlerweile eine hochemotional geführte Debatte. ÖVP und FPÖ wollen ihr Modell mit einem Initiativ-Antrag durch das Parlament peitschen. Die Kritiker sprechen von "Lohnraub" und einem Angriff auf die Gesundheit und rechnen damit, dass der 12-Stunden-Tag bald die Regel für alle sein wird. Die Befürworter betonen, dass die Änderungen sich positiv auf die Betriebe und die Belegschaft auswirken würden.

Was bedeutet das Modell nun wirklich in der Praxis des Arbeitslebens? Länger arbeiten, aber dafür auch längere Freizeitblöcke, oder bloß weniger Geld und weniger Mitspracherecht für die Beschäftigten? Wird oder kann sich am Entwurf der Regierung noch einmal etwas ändern?

Darüber diskutieren:

Jörg Flecker, Soziologe, Arbeitsforscher, Uni Wien
Rolf Gleißner, Abteilung für Sozialpolitik, WKÖ
Silvia Hruska- Frank, Abteilung Sozialpolitik, AK
Andreas Lahner, Inhaber eines metallverarbeitenden Betriebes, Brunn am Gebirge


Diskussionsleitung: Birgit Pointner

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