Mann am Strand mit Smartphone in der Hand

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"Geisterroaming" erzeugt falsche Handykosten im Ausland

"Geisterroaming" erzeugt falsche Handykosten im Ausland +++ Wie es zum Urteil kam: Die AGB von Card Complete +++ Die DIY-Drogerie, Teil 1: Deo selbst gemacht +++ Cannabis-Trend CBD: Kaum erforscht, nicht reguliert

"Geisterroaming" erzeugt falsche Handykosten im Ausland

Auch wenn das Datenroaming auf dem Smartphone deaktiviert ist, können bei einem Aufenthalt im Ausland Roaminggebühren verrechnet werden - und das völlig zu Unrecht. Das Phänomen nennt sich "Geisterroaming" und ist offenbar auf einen technischen Fehler beim Mobilfunkstandard LTE zurückzuführen. Konsumentenschützer bemängeln fehlende Informationen seitens der Mobilfunkbetreiber und raten Handykunden, ihre Rechnungen genau zu kontrollieren und zu viel Verrechnetes zurückzufordern.


Wie es zum Urteil kam: Die AGB von Card Complete

Ist Kunden etwas unklar oder fühlen sie sich ungerecht behandelt, dauert es nicht lange, bis Beschwerden beim Verein für Konsumenteninformation eintrudeln. So geschehen bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kreditkartenunternehmens Card Complete. Es ging um Fragen wie: Ist die Gebühr beim Ersatz der Kreditkarte wirklich zu bezahlen? Wie ergibt sich der Zinssatz? Einige Klauseln wurden vom OGH in letzter Instanz als rechtswidrig eingestuft. Ein genauer Blick auf das Urteil.


Die DIY-Drogerie, Teil 1: Deo selbst gemacht

Früher hat man die Wirkweise eines Deodorants nicht wirklich hinterfragt: Es sollte die Schweißproduktion unter den Achseln reduzieren, unangenehme Geruchsbildung im Zaum halten und als Draufgabe vielleicht sogar die Haut pflegen. Seit es eine Diskussion über problematische Nebenwirkungen von Aluminiumsalzen gibt, steht das Deo, beziehungsweise vielmehr das Antitranspirant in der Kritik. Einige kehren konventionellen Deos deshalb komplett den Rücken und stellen entsprechende Cremes oder Roll-Ons selber her. Dafür spricht nicht nur die Kontrolle über die Inhaltsstoffe, selbstgemachte Deos können auch preislich mit den günstigsten Produkten aus der Drogerie mithalten.


Cannabis-Trend CBD: Kaum erforscht, nicht reguliert

CBD, kurz für Cannabidiol, wird immer beliebter. Produkte mit dem Hanf-Bestandteil werden häufig als trendige Lifestyle-Artikel beworben und gelten als entzündungshemmend und entspannend. Doch die Wirkung ist kaum erforscht und die Substanz ist in Österreich noch nicht gesetzlich reguliert. Außerdem sind legale CBD-Blüten optisch nicht von illegalem Cannabis zu unterscheiden, was bei Polizeikontrollen zum Problem wird.


Gestaltung: Jana Wiese

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