Heinz Fischer im Studio

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Die Geschichte der Ersten Republik. Erzählt von Heinz Fischer.

Die Geschichte der Ersten Republik. Erzählt von Heinz Fischer.
Teil 4: Die Jahre 1934 bis 1938. Gestaltung: Martin Bernhofer

Vom wachsenden politischen Druck auf Österreich und den dramatischen Ereignissen des sogenannten "Anschlusses" im Jahr 1938 berichtet Heinz Fischer im Schlusskapitel seiner historischen Erzählung. Bei einem nationalsozialistischen Putschversuch im Juli 1934 wird Bundeskanzler Dollfuß im Kanzleramt tödlich verwundet. Regierungstreue Kräfte in der Exekutive behalten noch die Oberhand.

Unter Kurt Schuschnigg als Kanzler dringen Nationalsozialisten aber immer weiter in das Staatsgefüge ein und unterwandern die Institutionen. Nach dem erzwungenen Juli-Abkommen zwischen Österreich und Deutschland im Jahr 1936 wächst der Druck zur Aufnahme von Parteigängern der NSDAP in die Regierung. Beim Treffen von Schuschnigg und Hitler auf dem Obersalzberg in Bayern im Februar 1938 wird der Kanzler massiv unter Druck gesetzt, Hitlers Forderungen zu erfüllen.

Nach seiner Rückkehr wird der Plan einer Volksbefragung zum "Anschluss" zum letztem politischen Mittel gegen eine Machtübernahme der Nationalsozialisten. Nach einem Ultimatum Hitlers sagt Schuschnigg die Abstimmung am 11. März ab und tritt mit einer dramatischen Rundfunkansprache zurück. Am folgenden Tag marschieren deutsche Truppen in Österreich ein.

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