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Ö1 Morgenjournal

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Beiträge

  • Außenministerin Kneissl verteidigt Putin-Einladung

    Heute vor einer Woche und in den Tagen danach hat es Österreich weltweit in die Schlagzeilen geschafft: mit der Hochzeit von Außenministerin Karin Kneissl und dem Gast Wladimir Putin. Die Bilder sind um die Welt gegangen, vor allem jene vom Tanz der Außenministerin mit dem russischen Präsidenten, und dem tiefen Knicks am Ende. Seither war Karin Kneissl auf Hochzeitsreise, heute ist sie in Tirol, wo sie an den politischen Gesprächen beim Forum Alpbach teilnimmt. Kneissl verteidigt im Ö1-Morgenjournal-Gespräch einmal mehr ihre Einladung Putins zu ihrer Hochzeit.

    Der Besuch des russischen Präsidenten sei eine Privatangelegenheit gewesen. Dass die Einladung politisch Wellen geschlagen hat, habe sie nicht so wahrgenommen - die Aufmerksamkeit für Österreich hätte dafür einen positiven Werbeeffekt für den Tourismus gehabt, sagt Kneissl.

  • Bierlein: Flüchtlinge in Lehre nicht abschieben

    Soll man Lehrlinge, die kein Asyl bekommen, trotzdem im Land bleiben lassen, oder soll man sie auf jeden Fall abschieben, auch wenn ihre Arbeitgeber sie gerne behalten würden? Da gibt es innerhalb der ÖVP verschiedene Standpunkte. Das Regierungsteam vertritt die harte Linie.

    Gestern haben - zum Teil ehemalige - Spitzenvertreter der Volkspartei gemeint, solche Lehrlinge sollen bleiben; etwa Franz Fischler, Wilhelm Molterer oder Othmar Karas.

    Die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs, Brigitte Bierlein, meint zu der Debatte, man solle Flüchtlinge, die eine Lehre machen, nicht abschieben. Regeln soll man das ihrer Ansicht nach aber nicht über das Asylrecht.

    Ausführlich zu hören ist die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs heute im Ö1-Mittagsjournal.

  • Exodus aus Venezuela

    In Südamerika bedroht die Massenflucht von Menschen aus Venezuela inzwischen die Stabilität auch in den Nachbarstaaten. So schätzt man das jedenfalls bei der UNO ein, wo man die Lage mit jener in der Mittelmeer-Region vergleicht.

    Die Regierung in Venezuela appelliert an ihre Landsleute zu bleiben, oder zurückzukommen. Die Nachbarstaaten haben begonnen, die Grenzen stärker zu kontrollieren.

  • Flüchtlingselend der Rohingya

    Flüchtlingskrise, die fast in Vergessenheit geraten ist, auch in Asien. Es geht um hunderttausende Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit in Myanmar. Heute vor einem Jahr haben Rohingya-Rebellen mehrere Soldaten getötet - die Regierungsarmee hat mit einer Vergeltungsaktion gegen die gesamte Volksgruppe geantwortet, Dörfer niedergebrannt und Hunderttausende vertrieben. Seither leben sie in Lagern im Nachbarland Bangladesch. Ein Abkommen zwischen den beiden Regierungen, die Flüchtlinge zurückkehren zu lassen, ist gescheitert.

    Die Lage in den Lagern wird immer schlechter, andere Staaten schicken kaum noch Geld, die Hilfsorganisationen können die Menschen kaum noch versorgen.

  • Politjustiz in China

    Justiz in China - da gilt für Mitglieder der kommunistischen Partei ein strenges Disziplinarrecht. Dieses will die Führung in Peking auf alle Staatsangestellten ausdehnen. Eine Parallel-Justiz, sagen Kritiker. Und wie ORF-China- Korrespondent Josef Dollinger berichtet, ein Verfahren, das für manche Betroffene fatal enden kann.

  • Schweizer Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch

    Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche - ein dunkles Kapitel, das die Kirche in etlichen Ländern betrifft, von den USA über Australien bis nach Irland, wo heute Papst Franziskus bei seinem Besuch Missbrauchs-Opfer treffen wird.

    Auch in der Schweiz hat die katholische Kirche begonnen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, in Klöstern, Heimen und Schulen. Und es sind schwere Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt geworden. Als Lehre daraus will die Schweizer Bischofskonferenz nun eine Art Frühwarnsystem einrichten.

  • ESA-Satelliten zeigen Dürre-Ausmaß

    Dass es heuer ein extrem heißer Sommer war, und dass es viel zu wenig geregnet hat, das ist niemandem entgangen. Man sieht es sogar aus dem Weltall. Satelliten-Bilder zeigen braun-verbrannte Landschaften in ganz Europa.

    Die Europäische Union unterhält ein Programm, um die Erde per Satellit zu beobachten. Es heißt Kopernikus uns soll Bilder liefern, die der Landwirtschaft helfen, Dürre-Schäden aus dem Weltall zu erkennen, noch bevor sie hier auf der Erde sichtbar werden.

  • Frederic Forsyth: Klare Worte mit 80

    Mehr als 70 Millionen Bücher hat der britische Autor Frederic Forsyth verkauft. „Der Schakal“ und „Die Akte Odessa“ sind seine bekanntesten Romane. Er war Militärpilot und Geheimagent und kannte die Welt der Geheimdienste und der internationalen Verbrechernetze von innen. Heute feiert Forsyth seinen 80 Geburtstag.

  • Stadtschloss Berlin neu aufgebaut

    Berlin und große Bauprojekte - das ist eine komplizierte Geschichte, aber es gibt auch Beispiele, die gut laufen:
    Mitten in der deutschen Hauptstadt wird das Berliner Schloss wieder errichtet. Die Barock-Fassade ist fast fertig, die Gerüste werden langsam entfernt, nun geht es noch um die Innen-Gestaltung.

    Das Stadtschloss ist im Zweiten Weltkrieg zerstört worden und wird nun wieder aufgebaut. Humboldt Forum soll es in Zukunft heißen, die Eröffnung ist in einem Jahr geplant. Andreas Jölli hat sich auf der Baustelle umgeschaut.

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