Journale

Ö1 Journal um acht

Beiträge

  • Italien legt im Flüchtlingsstreit nach

    Ein Schiff der italienischen Küstenwache, das tagelang nicht in Italien anlegen darf, weil Flüchtlinge an Bord sind. Das ist die Art, wie Länder in der EU mit Flüchtlingen umgehen. Anfang der Woche durfte die Diciotti zwar in Catania auf Sizilien anlegen; die Flüchtlinge dürfen das Schiff aber nicht verlassen. Die italienische Regierung, allen voran Innenminister Matteo Salvini, verwenden sie als Druckmittel in den Verhandlungen auf EU-Ebene. Die haben gestern in Brüssel nichts gebracht.

    Nun droht Italien wieder, Zahlungen ins EU-Budget zu stoppen. Das alles auf dem Rücken von 150 Flüchtlingen auszutragen, dagegen haben am Abend Menschen in Catania demonstriert.

  • Außenministerin Kneissl verteidigt Putin-Einladung

    Außenministerin Karin Kneissl verteidigt die Einladung des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu ihrer Hochzeit. Die politische Aufregung weltweit habe sie nicht vorhergesehen, hat sie im Ö1-Morgenjournal um 7 erklärt. Dass sie nun unglaubwürdig geworden sei und sich von Putin habe vereinnahmen lassen, lässt sie nicht gelten.

  • Aufräumarbeiten in Saalbach-Hinterglemm

    Es hat abgekühlt, der angekündigte Wetterwechsel hat aber auch Unwetter gebracht. Die Region Saalbach-Hinterglemm etwa wurde in der Nacht auf Freitag schwer getroffen. Die Bewohner mussten fürchten, dass es weiter regnet und die Lage noch schlimmer wird. Das ist nicht passiert. Letzte Nacht sind dort keine weiteren Unwetter niedergegangen. Aber im Glemmtal bleibt viel zu tun:

  • Schweizer Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch

    Die katholische Kirche in der Schweiz hat - wie die Kirche in etlichen Ländern - ein gravierendes Problem mit sexuellem Missbrauch. Die Kirche hat begonnen, dieses dunkle Kapitel aufzuarbeiten, in Klöstern, Heimen und Schulen. Und es sind schwere Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt geworden.
    Nun will die Schweizer Bischofskonferenz eine Art Frühwarnsystem einrichten.

  • Politjustiz in China

    Häftlinge, die irgendwo verschwinden, die keinen Anwalt nehmen dürfen, von denen ihre Angehörigen monatelang nicht wissen, wo sie sind: in der chinesischen Justiz ist das keine Seltenheit. Nun soll das besonders strenge Disziplinarrecht der Kommunistischen Partei auf alle Staatsangestellten ausgeweitet werden. Eine Art der Bestrafung, die außerhalb des Justizsystems stattfinden würde.

  • Novak schafft US-Open-Qualifikation

    Nächste Woche beginnen die Tennis-US-Open. In den Tagen davor kämpfen einige Spieler darum, sich für den Hauptbewerb zu qualifizieren. Geschafft hat das der Niederösterreicher Dennis Novak.

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