Glasscheiben

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Wem vertrauen?

Forschung zwischen Glaubwürdigkeit und Instrumentalisierung.
Gestaltung: Martin Haidinger

Vertrauen in die Forschung schafft Wissen, Wissen ist Macht und Macht kann auch missbraucht werden. Politik und Gesellschaft kommen nicht ohne seriöse Expertise aus, Wissenschaft ist keine unpolitische Veranstaltung. Ob in Nachrichten, Talkshows, in Parlamenten oder in Ministerien - Wissenschaft ist omnipräsent. Ihre Erkenntnisse beschäftigen die Öffentlichkeit und führen zu hitzigen Debatten. Studien können Mehrheiten beeinflussen, Meinungen bestätigen oder Vorurteile entzaubern, besorgen aber bisweilen auch das Geschäft zweifelhafter Auftraggeber.

Wer erzeugt robustes Wissen? Eine schwierige Frage, zumal Forschung ja nicht dazu da ist, endgültige Wahrheiten zu verkünden, sondern erst aus Ungewissheit, Neugier und dem Beschreiten unorthodoxer Wege Fortschritt entsteht.

Anlässlich des 50-Jahrjubiläums des Wissenschaftsfonds FWF diskutierte am 8. September 2018 beim "Be open Science and Society-Festival" in Wien eine hochkarätige Runde von Expertinnen und Experten unter der Leitung von Martin Haidinger das Spannungsfeld von Forschung zwischen Glaubwürdigkeit und Instrumentalisierung.

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Gestaltung