Ethernetkabel

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Sprachverwirrung in der digitalen Kommunikation

1. Missverständnisse in E-Mails und Kurznachrichten.
Gestaltung: Lukas Plank
2. Spielerisch Physik und Chemie lernen. Wie ein Forscherteam die Schule gamifizieren möchte.
Gestaltung: Sylvia Andrews

1. Dank E-Mail, Skype und diverser Kurznachrichten-Dienste können wir heute schneller miteinander kommunizieren als je zuvor. Aber die vielen neuen digitalen Möglichkeiten zur Kommunikation führen auch zu Sprachbarrieren und Missverständnissen. Kurze, knappe Mails empfindet man entweder als angenehm klar - oder als unhöflich. Das Nutzen der CC-Funktion kann als schneller Informationsaustausch verstanden werden - oder als Petzen. Und auch sonst gibt es allerlei Fallen beim Schreiben einer digitalen Mitteilung, berichtet Lukas Plank.

2. Chemische Formeln, geometrische Körper oder die Grundbegriffe von Quantenmechanik und Co.: für viele SchülerInnen sind naturwissenschaftliche Fächer eine harte Nuss, die sie nur schwer knacken können. Dabei mangelt es ihnen oft weniger an den kognitiven Begabungen, als vielmehr an der Motivation, sich mit der doch recht abstrakten Materie auseinanderzusetzen. Lernfrust und schlechte Noten sind die Folge.

Genau das will ein Forscherteam von der Westminster University in London und der Technischen Universität in Graz künftig verhindern - mit einem mobilen Online-Lernspiel, das in Kindern und Jugendlichen naturwissenschaftliches Interesse wecken soll. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, das die versierten Spiele-Entwickler zunächst einmal im Informatikunterricht ausprobieren. Was die Schüler dazu sagen, hat sich Sylvia Andrews in einer Klasse mit 14-Jährigen am Grazer Gymnasium Kirchengasse angehört.


Moderation und Redaktion: Franz Zeller

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