Panzer des österreichischen Bundesheers

APA/GEORG HOCHMUTH

Kampffahrzeug auf Gleisketten

Zur Geschichte der Panzer. Mit Christian Ortner, Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien.
Gestaltung: Andreas Wolf

Die ersten mit Fernkampfwaffen ausgestatteten, gepanzerten Fahrzeuge, waren Streitwägen, die mit Bogenschützen besetzt waren. Später schützten gepanzerte Rammböcke Festungsbelagerer vor Feindbeschuss.

Tierische oder menschliche Muskelkraft setzten der Weiterentwicklung gepanzerter Waffen aber Grenzen. Erst durch die Erfindung von Verbrennungsmotoren vervielfältigte sich die zur Verfügung stehende Leistung. Damit konnten gepanzerte Fahrzeuge erstmals über weite Strecken autonom bewegt werden.

Eines der ersten Panzerfahrzeuge der Welt wurde 1906 in Österreich-Ungarn entwickelt. Bei seinem ersten Manöver legte der geländegängige Radpanzer mit Vollgummireifen und zwei Maschinengewehren an nur einem Tag rund 160 Kilometer zurück. Trotz der beeindruckenden Leistungsfähigkeit lehnte das Heer seine Anschaffung ab. Der Durchbruch der Panzerwaffe erfolgte 10 Jahre später während des Ersten Weltkrieges. Einen weiteren Entwicklungsschub brachte der Zweite Weltkrieg, an dessen Ende stand das auch heute noch gültige möglichst flache Design der Kampfwagen.

Von den ersten Modellen an, bis in die Gegenwart, war die Panzerentwicklung durch einen technologischen Wettlauf mit immer effizienter werdenden Abwehrwaffen geprägt.

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