Ein Schmetterling aus Draht auf einer Eisfläche

EVA GRUBER

Fluss und Ufer als Zeichenblätter

Eva Gruber über ihre Landart-Projekte im Höllental in Niederösterreich.
Teil 4: Spuren in Schnee und Eis.
Gestaltung: Renate Pliem

Durchscheinende Blüten auf dem Wasser, flüchtige Laubteppiche, steinerne Linien am Ufer, rätselhafte Zeichen in Eis und Schnee: Die Landart von Eva Gruber ist im Höllental immer wieder, zu allen vier Jahreszeiten, präsent.

Das Höllental liegt zwischen Rax und Schneeberg, es wird von der Schwarza durchflossen. Elf Jahre lang hat Eva Gruber die Ufer und das Wasser des Flusses "bespielt". Ihre Materialien findet sie vor Ort: Laub, Schwemmholz, Blüten, Steine, Eis, Schnee. "Für mich ist die Landart die älteste Kunstform überhaupt. Sie ist eine Auseinandersetzung mit der Landschaft, mit der Natur und den Naturmaterialien", sagt Eva Gruber.

Service

GESPRÄCHSPARTNERIN:
Mag. Eva Gruber
Landartistin

BUCHTIPP:
Eva Gruber: Zeit am Fluss. Landart mit Natur und Licht.
Verlag Anton Pustet 2018

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