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Ö1 Journal um acht

Beiträge

  • Proteste in Österreichs Handel

    Im Konflikt um die stockenden Lohnverhandlungen im Handel setzt die Gewerkschaft ihre Protestaktionen fort. Ab heute soll es in ganz Österreich Betriebsversammlungen geben, mit spürbareren Auswirkungen für die Kundinnen und Kunden als am vergangenen Einkaufssamstag.

  • Eisenbahnerstreik in Deutschland

    Der Warnstreik der Eisenbahner hierzulande ist uns noch in frischer Erinnerung. Heute streiken die Eisenbahner in Deutschland, in Bayern etwa stehen die Züge seit fünf Uhr früh still. Das wirkt sich auch auf Österreich aus:

  • Macron in Bedrängnis

    Frankreichs Präsident Macron setzt auf die Gewerkschaften in seinen Bemühungen, der Proteste der Gelbwesten Herr zu werden. Am Vormittag trifft Macron Gewerkschafter und Wirtschaftsvertreter, am Abend will er dann den Franzosen erklären, welche Schlüsse er aus den landesweiten Protesten gegen ihn zieht.

  • Brexit: Woche der Entscheidung

    Tage der Entscheidung in London: Noch ein Tag, und dann wissen wir, was das Unterhaus in London von dem Vertrag hält, den Regierungschefin Theresa May mit der EU ausgehandelt hat. Es wäre eine Art frühes Weihnachtswunder, würde das Unterhaus diesem Vertrag zustimmen. In London brodelt seit Tagen die Gerüchteküche, wobei brodeln stark untertrieben scheint. Ein Scheitern Mays scheint bevorzustehen.

  • Marrakesch: UNO-Migrationspakt

    In Marrakesch kommen heute Vertreter von mehr als 150 Staaten zusammen, um den UNO-Migrationspakt zu unterzeichnen. Der Pakt war im Juli noch von allen 193 UNO Ländern außer den USA angenommen worden, inzwischen sind zahlreiche Länder abgesprungen. Innerhalb der EU erregte vor allem Österreich als Vorsitzland Aufsehen mit seiner Entscheidung, den Pakt nicht unterschreiben zu wollen.

  • "Europa braucht Migration"

    Das Mittelmeer ist Europas tödlichste Außengrenze. Laut UNHCR stirbt jede achtzehnte Person bei der Überfahrt. Die EU will dichte Grenzen, um Migrantinnen und Migranten aus Afrika abzuschrecken. Europa muss sich auf mehr Migration einstellen und brauche auch mehr Migration, sagt der Demograph Philippe Fargues. Er war anlässlich der österreichischen Jahrestagung für Migrations- und Integrationsforschung zu Gast in Wien.

  • Armenien: Regierung Paschinjan bestätigt

    Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Armenien hat Regierungschef Nikol Paschinjan mit seinem Parteienbündnis den erwarteten Erdrutschsieg eingefahren. Wie die zentrale Wahlbehörde vor kurzem bekannt gab, hat Paschinjan mehr als 70 Prozent der Stimmen erhalten. Paschinjan war der Anführer der "samtenen Revolution" im Frühling.

    Damals haben Hunderttausende Armenier wochenlang friedlich gegen Korruption und Misswirtschaft protestiert und den damaligen Regierungschef Sersch Sargsjan zum Rücktritt gezwungen. Neuer Regierungschef wurde Paschinjan, im Parlament behielt jedoch die alte Machtpartei, die Republikanische Partei, die Mehrheit. Jetzt hat diese den Sprung ins Parlament verpasst.

  • Amnesty-Kritik an ÖVP-FPÖ-Koalition

    Amnesty International hat seinen aktuellen Jahresbericht vorgelegt - und spart darin nicht mit Kritik an der Bundesregierung, vor allem, wenn es um die Rechte von Kindern und Jugendlichen geht. Das Asylquartier in Drasenhofen ist ein Aufhänger für diese Kritik, vor allem aber stößt sich Amnesty an der Neuregelung der Mindestsicherung, die vor allem jene treffe, die besonders schützenswert seien, die Kinder.

  • Kassenreform im Nationalrat

    Gleich drei Mal tagt diese Woche der Nationalrat. Es sind voraussichtlich die letzten Plenarsitzungen in diesem Jahr. Und auf der Tagesordnung steht ein dichtes Programm. Unter anderem wird die Kassenreform unter Dach und Fach gebracht.

  • Snowcatcher zur Lawinenmessung

    Das Stubaital wird zum Versuchsfeld für die Lawinenforscher. Das Bundesforschungszentrum für Wald und Naturgefahren hat hier einen sogenannten Snowcatcher aufgestellt. Das Schneefangnetz ist nicht nur einfach ein Stahlnetz, es ist mit vielen Messgeräten und Sensoren ausgestattet und soll künftig die Lawinen messen - und auch – wenn es gut geht – einbremsen.

    Mehr in tirol.ORF.at

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