Passagen

Der Künstlerische Unruhestifter, der noch immer bewegt. Zum 30. TT. von Thomas Bernhard. Mitschnitt einer Diskussion über die Lebensart von Thomas Bernhard aus dem Seelackenmuseum in St. Veit im Pongau vom 13. Oktober 2018. Bearbeitung: Karin Buttenhauser

Das Interesse an Thomas Bernhard reißt nicht ab. Dieses Interesse richtet sich auf sein Werk gleichermaßen wie auf seine Person. Gerade die schillernde, jedoch nur schwer fassbare Persönlichkeit Bernhards beschäftigt das Publikum. Der Schriftseller betrieb ein Wechselspiel aus Anziehung und Abstoßung in seiner näheren Umgebung ebenso wie im Literaturbetrieb überhaupt. Nach seinem Tod -am 12. Februar 1989 - führte das zu zahlreichen Erinnerungsbüchern, die in Summe jedoch belegten, dieser künstlerische Unruhestifter ließ sich nicht so einfach fassen, geschweige denn, vereinnahmen.

Das zeigte sich auch im vergangenen Herbst bei den 24. Bernhard-Tagen in St. Veit im Pongau. Zu einem Podiumsgespräch über die Lebensart von Thomas Bernhard hatte Moderator und Bernhard-Biograph Manfred Mittermayer drei ausgewiesene Bernhard-Kenner eingeladen: Den Schriftsteller Alois Brandstetter, den Germanisten Hans Höller sowie die Fotografin Erika Schmied, die eng mit Thomas Bernhard befreundet war.

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