"In Pas(s)ing": Das Debütalbum des Gitarristen Mick Goodrick

Mick Goodrick: Der Lehrer als Bandleader. Gestaltung: Klaus Wienerroither

Was haben Pat Metheny, John Scofield, Bill Frisell, Mike Stern, Julian Lage und auch Wolfgang Muthspiel gemeinsam? All diese Gitarristen (und noch einige mehr) waren Studenten des an der Berklee School of Music in Boston unterrichtenden Mick Goodrick. Und Goodrick hat durchaus Spuren bei seinen in der Öffentlichkeit oft bekannteren Schülern hinterlassen.

Die geringere Prominenz des 1945 in Sharon, Pennsylviana, geborenen Saitenmeisters liegt auch darin begründet, dass der ehemalige Sideman von Gary Burton die meiste Zeit seines Lebens Pädagoge gewesen ist und die regelmäßige Aufnahme von Alben sowie Tourneen früh verweigert hat. Sein 1979 veröffentlichtes Debütalbum "In Pas(sing)" ist jedenfalls ein Meilenstein in der Geschichte des deutschen ECM-Labels. Mit einer großartigen Besetzung, dem Saxofonisten John Surman, dem Bassisten Eddie Gomez und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette, spielt Mick Goodrick eine spektakulär-feingliedrige und farbenreiche Musik. Quiet is the new loud!

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