Spaziergang mit Geist

40 Jahre Feine Unterschiede

Die Theorie der "Feinen Unterschiede" des französischen Philosophen Pierre Bourdieu wird heuer vierzig Jahre alt. Doch lassen sich Pierre Bourdieus Thesen aus dem Jahr 1979 so einfach in die Gegenwart übertragen? Dieser Frage widmen sich Wissenschaftler anlässlich einer Konferenz, die ab heute an der Universität für Musik und darstellende Kunst stattfindet und von mehreren Wiener Universitäten organisiert wurde. Dazu gehört auch eine Art Feldforschung: Die Wissenschaftlerinnen, aber auch Gäste, sind eingeladen, am Freitag an einer Walking Bourdieu Lecture teilzunehmen. Konzipiert hat sie der Konzept- und Medienkünstler Oliver Hangl. Weitere Informationen zur Konferenz und zur Anmeldung für den Stadtspaziergang unter http://www.feine-unterschiede.org.- Gestaltung: Hanna Ronzheimer


Julian Sands in Rom

"Keats Shelley Ghosts and Lovers" - Geister und Geliebte - heißt die Show, mit der der britische Schauspieler Julian Sands seine Leidenschaft für die Dichter der englischen Romantik dem Publikum nahe bringt. Sands tourte damit in den Staaten in Yale, Los Angeles und Baltimore in England und Luxemburg. Derzeit bereitetet er eine Off Broadway Fassung für New York vor.
Alles begann jedoch 2016, im Keats Shelley Haus in Rom, als der Schauspieler auf Anfrage des Direktors des Dichter-Museums ein Vorwort für eine Keats-Shelley Anthologie verfasste.
Seither kommt er regelmäßig nach Rom, in jenes Haus, wo John Keats 1821 von Tuberkulose geschwächt starb. In den Räumen an der spanischen Treppe ist Keats´ Anwesenheit heute noch spürbar, sagt Sands, der selbst zum ersten Mal 1979 als Schauspielschüler auf den Spuren der Romantiker nach Rom reiste und dabei auch die Gräber von Keats und Shelley am Friedhof der Nichtkatholiken besuchte. Anlässlich der neuen Reihe von "Geister und Geliebte" traf Leporello Julian Sands im Keats Shelley Haus zum Interview.- Gestaltung: Christina Höfferer

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