Filmfestival in Salzburg, Festival in Langenlois, Oper in Wien

Die Ö1 Club-Sendung.
1. Lateinamerika-Filmfestival in Salzburg
2. LOISIARTE in Langenlois
3. "Die Jungfrau von Orleans" im Theater an der Wien

Lateinamerika-Filmfestival in Salzburg
Von 20. bis zum 31. März veranstalten das Salzburger Filmkulturzentrum "DAS KINO" und das Lateinamerika-Komitee Salzburg ein Festival für zeitgenössisches Filmschaffen aus Lateinamerika. In 10 Tagen werden rund 30 Spiel- und Dokumentarfilme aus 11 Ländern in Originalfassung mit Untertitel gezeigt. Heuer sind auch Filme aus den - in der internationalen Filmlandschaft selten vertretenen Ländern - Paraguay, Costa Rica, Dominikanische Republik und Ecuador dabei und dem Filmland. Mexiko ist heuer erstmals ein eigener Schwerpunkt gewidmet. Das Festival legt außerdem auch Augenmerk auf eine in Lateinamerika vermehrt weibliche Regie-Handschrift . Mit der Dokumentarfilmreihe "Retratos de Familia - Familiengeschichten" wird thematisch auf persönliche, intime Portraits von Persönlichkeiten gesetzt. Eine Werkschau der argentinischen Pionierin des Neuen Lateinamerikanischen Kinos, Lucrecia Martel, und eine Rückschau auf das Filmschaffen des 2017 verstorbenen Regisseurs Fernando Birri runden das Programm ab. Das Lateinamerika-Filmfestival in Salzburg dauert vom 20. bis zum 31. März.

LOISIARTE
Am kommenden Donnerstag, dem 21. März, startet in Langenlois in Niederösterreich die LOISIARTE - das Festival für Kammermusik, Literatur und zeitgenössische Musik in Niederösterreich. Der diesjährige Leitsatz des Festivals lautet: "Aus der Stille kommen." Im Mittelpunkt des viertägigen Kulturprogramms steht der estländische Komponist Arvo Pärt. Seine Musik wird mit Werken von Antonin Dvorak, Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart verbunden sowie am Freitag, dem 22. März, mit Leonhard Lechners "Deutsche Sprüche von Leben und Tod", die postum im Jahr 1606 erschienen sind und einen Höhepunkt des Schaffens des Südtiroler Komponisten darstellen. Am selben Abend liest die Schauspielerin Maria Happel aus einem Text von dem niederländischen Schriftsteller Leon de Winter. Pianistin ist Silke Avenhaus und Erwin Ortner leitet den Arnold Schönberg Chor. Außerdem gibt es auch heuer wieder ein eigenes Kinderprogramm mit Albert Landertinger und dem Linzer Tortenorchester und die österreichische Künstlerin Franka Lechner präsentiert im Rahmen einer Ausstellung Tapisserien und Bilder aus ihrem Schaffen der letzten 20 Jahre. LOISIARTE, das Festival für Kammermusik, Literatur und zeitgenössische Musik in Langenlois in Niederösterreich dauert vom 21. bis zum 24. März.

"Die Jungfrau von Orleans" im Theater an der Wien
Seit gestern, dem 16. März, läuft im Theater an der Wien Peter Iljitsch Tschaikowskys Oper "Die Jungfrau von Orleans". Johanna, die Jungfrau von Orleans, war Peter Iljitsch Tschaikowskys historische Lieblingsheldin seit seiner Kindheit. Der Komponist beschäftigte sich intensiv mit der historischen Überlieferung und der künstlerischen Verarbeitung des Schicksals der Heiligen Johanna. Auf der Basis von Friedrich Schillers romantischer Tragödie Die Jungfrau von Orleans aus dem Jahr 1801 schrieb Tschaikowsky das Libretto selbst. Seine Johanna stirbt am Ende historisch korrekt auf dem Scheiterhaufen, und nicht auf dem Schlachtfeld wie bei Friedrich Schiller. Peter Iljitsch Tschaikowsky komponierte die Oper 1879, die erfolgreiche Uraufführung fand am 25. Februar 1881 im Mariinski-Theater in St. Petersburg statt. Im Theater an der Wien inszenierte die Neuproduktion Lotte de Beer, die musikalische Leitung hat Oksana Lyniv inne. Lena Belkina ist Johanna, in weiteren Rollen sind u.a. Willard White, Dmitry Golovnin, Simona Mihai und Martin Winkler zu hören. Erwin Ortner leitet den Arnold Schönberg Chor.

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