Wikipedia geht offline

1. Protestaktion gegen EU-Urheberechtsreform
Gestaltung: Julia Gindl

2. Google präsentiert Gaming-Plattform

3. Unterhaltung mit Menschen netter als mit Robotern (NoNa-Studie)

1. Heute um Mitternacht geht die deutschsprachige Wikipedia offline - aus Protest gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform. Die 2,3 Millionen deutschsprachigen Artikel des Online-Lexikons werden 24 Stunden lang für Nutzerinnen und Nutzer nicht abrufbar sein. An normalen Tagen verzeichnet die deutsche Version der Online-Enzyklopädie 33 Millionen Zugriffe. Die Wikipedia-Community möchte mit dem Offline-Tag auf die umstrittenen Artikel 11 und 13 der geplanten Urheberrechtsreform aufmerksam machen, berichtet Julia Gindl.

2. Google steigt in das Streaming-Geschäft mit Videospielen ein. Das hat der Konzern gestern auf der Spieleentwicklerkonferenz GDC in San Francisco bekannt gegeben. Stadia heißt das Service, mit dem man in Zukunft über Server von Google zocken kann. Das Cloud-Gaming soll u.a. über den Chrome-Webbrowser nutzbar sein sowie über Tablets und Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android. Das Unternehmen hat auch einen eigenen Controller dafür präsentiert. Allerdings braucht Googles Videospiel-Streaming eine schnelle Internetverbindung.

3. Es ist netter mit Menschen zu reden als mit Robotern. Das behaupten französische Forscher auf Basis von Magnetresonanzaufnahmen des Gehirns von Probanden. Dabei zeigte sich, dass eine Unterhaltung mit Menschen Gehirnteile anregt, die einerseits Belohnungseffekte hervorrufen, andererseits Oxytozin produzieren - Letzteres gilt als Bindungshormon.


Moderation und Redaktion: Franz Zeller

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