Straßenreinigung

APA/dpa/Frank Rumpenhorst

Sklavenlohn? Arbeiten um 1 Euro 50

Innenminister Herbert Kickl von der FPÖ möchte, dass Asylwerber für gemeinnützige Arbeiten in Zukunft nur noch 1,50 Euro pro Stunde erhalten. Entwürdigend, menschenunwürdig, lauten viele Reaktionen darauf, auch aus den Reihen der ÖVP. Viele Bürgermeister und Bürgermeisterinnen erklären, dass sie weiterhin zumindest drei, vier oder fünf Euro pro Stunde zahlen möchten - für eine sinnvolle Tätigkeit, die auch den Asylwerbern hilft, dem untätigen Herumsitzen zu entfliehen.
Warum aber schlägt die FPÖ diese Maßnahme vor? Welches politische Kalkül steckt dahinter?

Darüber diskutieren:

Johann Gudenus, FPÖ, geschäftsführender Klubobmann im Parlament
Elise Madl, Verein "Patinnen für alle", betreut privat einen afghanischen Flüchtling
Josef Muchitsch, SPÖ-Nationalratsabgeordneter, Sozialsprecher
Kathrin Stainer-Hämmerle, Politikwissenschafterin

Diskussionsleitung: Astrid Plank

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