Mexiko: Das Erbe der Conquista

Gestaltung: Ralf Leonhard

Vor 500 Jahren begann mit der Expedition des Hernán Cortés die Eroberung Mexikos und in der Folge eine 300jährige Herrschaft der spanischen Krone über einen großen Teil Amerikas. Die Hochkultur der Azteken wurde in einem mehr als zweijährigen Eroberungsfeldzug unterworfen, die indigene Urbevölkerung versklavt, durch Krankheiten und das Schwert dezimiert und die Spuren ihrer Kultur teilweise vernichtet. Das moderne Mexiko beruft sich heute wieder mit großem Stolz auf das präkolumbianische Erbe, die Statuen der Eroberer wurden von ihren Sockeln gestürzt. Das Österreichische Lateinamerikainstitut nahm das Jubiläum zum Anlass, um in einer Serie von Veranstaltungen die leidvolle Geschichte der Conquista in Erinnerung zu rufen und nachzufragen, wie es den Indigenen im heutigen Mexiko geht. Eine Debatte über die historisch umstrittene Person der Malinche, der indianischen Dolmetscherin des Cortés, durfte dabei nicht fehlen.

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