Rhabarberpflanze

APA/DPA/ROLAND WEIHRAUCH

Saure Stangen für Süßspeisen und Herzhaftes

Ein Frühlingsbote von zartgrün bis blutrot
Rhabarber im Porträt

Obwohl er stets beim Obst liegt, ist er ein Gemüse. In Österreich ist Rhabarber teilweise schon Anfang April erntereif, traditionellerweise geht die Saison bis zum Johannistag am 24. Juni. Danach wird der Oxalsäure-Gehalt zu hoch, sodass der Rhabarber nicht mehr für den Verzehr geeignet ist.

Ursprünglich stammt die Pflanze aus China, bis zum Mittelalter wurden vor allem die Wurzeln für medizinische Zwecke genutzt. Heute werden hauptsächlich die Stangen - je röter, desto intensiver und süßer der Geschmack - verwendet, dabei sind auch die Blüten essbar. Beliebt ist Rhabarber in süßen Törtchen, Kompott und Marmeladen, doch auch als Begleiter für herzhafte Speisen, besonders zu fettem Fisch eignet er sich gut. Und die Pflanze hat noch weitere eher unbekannte Einsatzmöglichkeiten: zum Beispiel als Putzmittel oder für die Hautpflege.

Gestaltung: Jana Wiese


Kostnotizen: Warum man ihn "Weinpfarrer" nannte. Ein Nachruf auf den Genussmenschen und Weinphilosophen Hans Denk, eine legendäre Figur der österreichischen Weingeschichte

Gestaltung: Alexander Bachl

Service

Café Viola
Strozzigasse 42, 1080 Wien

Gärtnerei Jakubek
Meidlgasse 70, 1110 Wien

LITERATUR:
Margot Fischer: Rhabarber (Verlag: Mandelbaums kleine Gourmandisen N°23)
ISBN 978385476-594-3

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