Enzis

APA/GEORG HOCHMUTH

PPAG Architects: Anna Popelka und Georg Poduschka

Anna Popelka und Georg Poduschka zu Gast bei Anna Soucek

Anna Popelka und Georg Poduschka arbeiten seit 1995 unter dem Büro-Namen PPAG Architects zusammen. Die Größe ihrer Projekte variiert von städtebaulichen Planungen bis hin zu Möbeln - und das berühmteste Möbelstück aus dem Hause PPAG ist zweifelsfrei jenes, das seit 2002 in den Höfen des Wiener Museums Quartiers verwendet wird, ob als Liege oder als Baustein für Punschstände. Enzis heißen diese multifunktionalen, modularen Objekte, die auch an vielen Orten außerhalb des MQ zu finden sind. Neue Möbelstücke sind auch für einen Schulcampus im Sonnwendviertel im nächsten Umfeld des Wiener Hauptbahnhofs entwickelt worden. Kindergarten, Volksschule und Neue Mittelschule werden hier unter ein Dach gebracht. Der Wettbewerb war ergebnisoffen, das heißt es wurde kein Raumplan eingefordert, sondern neue Ideen. 2014 ist der Schulcampus eröffnet worden, er gilt als Pionier-Arbeit im Bereich des Bildungsbaus. Wesentlich schwieriger ist die Innovation im Wohnbau durchzusetzen, wie Popelka und Poduschka kritisieren. Ein Konzept, das sie entwickelt haben ist die "elastische Wohnung", ein Typus Wohnung, der auf heutige, auch sich wandelnde Wohn-Bedürfnisse Rücksicht nimmt und damit abweicht von den Gründerzeit-Wohnungen, die in ihren Grundrissen relativ starr sind. In den letzten Jahren haben PPAG Architects auch in Berlin einige Wettbewerbe gewonnen und realisieren dort sowohl ein Wohnprojekt, als auch einen Schulbau in der Allee der Kosmonauten.

Service

Das Buch ""PPAG: Speaking Architecture" (Hg. Maik Novotny, Georg Poduschka, Anna Popelka) ist 2014 im AMBRA Verlag erschienen.

PPAG Architects

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Sendereihe

Gestaltung

  • Anna Soucek