Schüler und Schülerinnen bei Abschlussprüfung

DPA/TOBIAS KLEINSCHMIDT

Die Bildungslücke

Was man wissen kann. Und was man wissen sollte.
Der Versuch einer Vermessung dessen, was man nicht weiß

Die Zeiten der Universalgenies sind lange vorbei. Heute kann niemand mehr auch nur annähernd alles wissen. Darüber, welches Wissen in den Schulen vermittelt, was gelehrt und gelernt werden soll, herrscht seit Jahren Uneinigkeit. Vielleicht ist es nicht mehr sinnvoll, Latein oder Altgriechisch oder Schillers "Das Lied von der Glocke" auswendig zu lernen.
Vielleicht ist es nicht notwendig, Differenzial- und Integralrechnung im Unterricht durchzunehmen oder sich Jahreszahlen mit Merksprücherln einzubläuen.

Schließlich lässt sich heute alles, was man wissen will, in wenigen Sekunden im Internet finden - wenn man weiß, wonach man suchen soll und welche Informationen verlässlich sind. Zwischen Unwissenheit und Spezialwissen wachsen die Bildungslücken und es stellt sich die Frage, was eigentlich Allgemeinbildung ist oder sein kann, was man wissen kann, was man wissen sollte und wie man darüber entscheidet.

Gestaltung: Barbara Zeithammer


Aufgeräumt: Am Gleiskörper.

Gestaltung: Johanna Steiner

Sendereihe