Blindenschrift

AFP/MOHD RASFAN

Auge und Ohr im Hörsaal

Studieren mit Hör- und Sehbeeinträchtigung
Was Universitäten für Menschen mit Behinderung tun

Blind selbständig zum Hörsaal finden und rechtzeitig an Prüfungsunterlagen kommen. Mit Hör- und Sehschwäche in Seminaren mitdiskutieren, wenn das Hörgerät nicht ausreicht - zwei Studentinnen aus Innsbruck haben selbst Methoden entwickelt, um mit solchen Herausforderungen umzugehen. Universitäten bieten für beeinträchtigte Studierende vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten an. Neben Beratung gehört Prüfungsaufsicht bei abweichenden Prüfungsmethoden dazu. Es gibt das Angebot von Behindertenarbeitsplätzen, die speziell auf die Bedürfnisse Studierender mit Beeinträchtigung abgestimmt sind. Dort stehen Computer mit speziellen Leseprogrammen sowie Braille-Zeile und Braille-Drucker für blinde Studierende. Auch Bücher aus der Bibliothek können sich Studierende einscannen lassen. Für Vorlesungen können Studierende mit Hörbeeinträchtigung spezielle FM-Geräte ausleihen, die das Signal vom Rednerpult direkt an das Hörgerät senden. Über strukturelle Möglichkeiten, Herausforderungen und individuelle Bewältigungsstrategien.

Gestaltung: Lara Weber


Wort der Woche: Noel Kriznik


Moment-Echo: Olivia Wimmer

Service

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