Was von Eumig blieb

Schmalfilm-Erinnerungen im Rahmen von "eumigFlimmern"
Geschichte(n) von Super8-Hobbyfilmern und einem fast vergessenen, österreichischen Großunternehmen

Der erste Urlaub in Jesolo und das Eislaufen mit den Kindern im Faschingskostüm, die Feuerwehr bei einer Brandschutz-Übung und der stolze Kameraschwenk über das eigene Firmengelände: In den 1960er und 70er Jahren wurde so ziemlich alles auf Super8-Film festgehalten, was den österreichischen Alltag ausgemacht hat. Die meisten dieser filmischen Dokumente wurden jedoch seit Jahrzehnten auf keine Leinwand mehr projiziert. Dabei haben viele noch einen alten Projektor zu Hause. Wahrscheinlich sogar von der österreichischen Firma "eumig" - einst Weltspitze in der Produktion von Filmausrüstung für den Heimbedarf.
Zum 100jährigen Jubiläum werden nun auf 100 Projektoren ebenso viele Schmalfilme gezeigt, die zwischen 1955 und 1985 von BürgerInnen und Vereinen in und um Wiener Neudorf gedreht worden sind. Dort, wo sich einst die "eumig"-Firmenzentrale befunden hat.

Gestaltung: Dominique Gromes


Moment-Echo: Nadja Kwapil


Wort der Woche: Elisabeth Stecker

Service

"EumigFlimmern"
Ein Projekt des Viertelfestivals Niederösterreich und des eumig-Museums Wiener Neudorf
Künstlerische Leitung: Jürgen Lossau
Freitag, 24. Mai und Samstag, 25. Mai 2019, von 12 bis 21 Uhr
Sonntag, 26. Mai 2019, von 12 bis 18 Uhr
Altes Rathaus
Rathausplatz 1
2351 Wiener Neudorf
Eintritt ist frei

eumig-Museum

Sendereihe