Groteske Reise zum Ewigen Buddha

"Das Testament des Zauberers Tenor" von César Aira (aus dem Spanischen von Christian Hansen). Es liest Raphael von Bargen. Gestaltung: Nicole Dietrich

Der alte Zauberer Tenor schaut in seinem Schweizer Anwesen dem Tod entgegen. Sein Leben hatte er sich durch den lukrativen Verkauf seiner Zaubertricks finanziert. Am Sterbebett bittet er seinen Anwalt, seinen letzten und spektakulärsten Trick seinem Erben, dem Ewigen Buddha, auszuhändigen. Der Anwalt reist nach Indien und gerät innerhalb weniger Tage in eine mystisch-groteske Liebes- und Abenteuergeschichte. Die Grenzen zwischen der Realität und der Magie lösen sich auf ...

Das anarchisch freie Erfinden von Geschichten liegt dem argentinischen Schriftsteller César Aira am Herzen, von der egozentrischen Nabelschau-Literatur ist sein Werk weit entfernt. Aira phantasiert ohne sich von Genres oder dem Anspruch narrativer Logik einschüchtern zu lassen. Im Februar feierte er seinen 70. Geburtstag. Rund 80 Bücher, vor allem Kurzromane und Novellen, hat er bislang veröffentlicht, nur eine Handvoll davon sind ins Deutsche übersetzt.

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César Aira, "Das Testament des Zauberers Tenor". Aus dem Spanischen übersetzt von Christian Hansen. Matthes &Seitz Berlin, 2019

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