Gemäldeausschnitt Kaiser Karl V. mit Hund

APA/GEMÄLDEGALERIE KHM

Kuscheltier und Hetztheater

Mensch-Tier-Beziehungen in der Neuzeit. Mit Martin Scheutz, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien.
Gestaltung: Hanna Ronzheimer

Menschen und Tiere lebten seit der Urgeschichte mit- und nebeneinander. Die Tiere dienten dabei anfangs als Jagdobjekte, aber schon bald gab es auch von den Menschen planmäßig ausgebeutete Arbeits- und Nutztiere wie das Rind oder den Hund. Aus der Sicht der Neuzeit lassen sich weniger die Arbeitstiere als die repräsentativen Tiere wie Hunde und Pferde gut in verschiedenen Quellen verfolgen.

Hunde wurde etwa auf Porträts neben dem mächtigen Kaiser Karl V. abgebildet, ein Elefant wurde dem habsburgischen Kaiser Maximilian II. geschenkt. In Anlehnung an die Antike fanden aber auch in der Neuzeit sogenannte Tierhetzen statt, auch in Graz oder in Wien (bis 1796) gab es "Hetztheater". Die vergangenen Jahrhunderte sind von einem allmählichen Verschwinden der Tiere gekennzeichnet, in der Stadt sieht man beispielsweise neben den weniger werdenden Vögeln lediglich die verhätschelten Haustiere - der "Fortgang" der Tiere wird augenfällig.

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