Ein Kind lernt zuhause

AFP/JEWEL SAMAD

Mein Kind geht nicht zur Schule

Unterricht im eigenen Heim - Ein Bericht aus der Szene der "Freilerner"

Etwa 2.200 Kinder besuchen in Österreich keine Schule, sie werden zuhause von ihren Eltern oder anderen Personen unterrichtet. Häuslicher Unterricht ist hierzulande erlaubt, die Motive dafür reichen von Schulverweigerung bis zur religiösen oder ideologischen Überzeugung.

Die Gruppe der "Freilerner" betrachtet Lernen als ein vom Kind selbstgesteuertes Tun, das keinen geplanten Unterricht oder schulähnliche Aktivitäten benötigt. Ein Teil dieser Gruppe verweigert auch die verpflichtende Externistenprüfung, bei der am Ende des Schuljahres der Lernerfolg überprüft werden soll.

Bei einer Veranstaltung des Vereins "Netzwerk der Freilerner" in Wien wurden deren Ziele vorgestellt. Eltern von sich frei bildenden Kindern referierten über den Alltag dieses Lern-Systems, rechtliche und soziale Aspekte und Berufsaussichten.

Ein Bildungswissenschaftler und eine Psychologin der Bundesstelle für Sektenfragen ordnen Ideen und Praxis der "Freilerner" ein. Unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 oder per Mail an moment@orf.at können Hörerinnen und Hörer nach der Sendung uns Ihre Meinung zum Thema mitteilen.


Gestaltung: Lukas Tremetsberger

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