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Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • EU-Parlament: Von der Leyen kämpft um Zustimmung

    Das EU-Parlament entscheidet heute, ob Ursula von der Leyen die nächste EU-Kommissionschefin wird. Die bisherige deutsche Verteidigungsministerin kämpft bis zum Schluss um Zustimmung - auch in ihrer Bewerbungsrede, die den langen Parlamentstag in Straßburg eröffnet hat. Abgestimmt wird geheim und um 18 Uhr.

  • Gamon und Schieder zu Von der Leyen

    Ursula Von der Leyen wirbt auch um möglichst viele Stimmen von Sozialdemokraten und Liberalen. Denn die braucht sie, um eine Mehrheit im EU-Parlament zu erhalten. Claudia Gamon von den NEOS, die der Liberalen Fraktion angehören, fand in Von der Leyens Rede einige gute Punkte. Allerdings habe ihr das Essenzielle, eine Reform der Europäischen Union, gefehlt. Sie werde Von der Leyen am Abend nicht wählen, sagt Gamon gegenüber Ö1.


    Andreas Schieder von der SPÖ, der bisher immer ein großer Gegner Von der Leyens war, ortet in der Rede inhaltlich große Fortschritte. Aber es gehe darum, dass auch umgesetzt wird, so Schieder im Ö1-Interview. Ein klares Nein zur Wahl Von der Leyens äußert Schieder aber nicht.


    Gamon und Schieder gehen aber davon aus, dass Von der Leyen neue EU-Kommissionspräsidentin wird.

  • Wer koaliert mit wem?

    In etwas mehr als zwei Monaten wird in Österreich ein neues Parlament gewählt. Aber schon jetzt wird rege darüber spekuliert und diskutiert, wer sich nach der Wahl mit wem zu einer Koalition zusammenfinden könnte.

  • Flizmaier: „FPÖ wird vielleicht ohne Kickl müssen“

    Wer würde mit wem eine Koalition eingehen wollen, unter welchen Bedingungen? Zuletzt gab es beispielsweise die Ansage der ÖVP, dass eine Neuauflage der Regierung mit der FPÖ nur ohne Herbert Kickl (ehemaliger Innenminister) möglich ist. Dass damit eine Neuauflage von ÖVP-FPÖ ausgeschlossen ist, darauf würde Politologe Peter Filzmaier nicht wetten. Eine Möglichkeit wäre, dass Kickl beispielsweise als Klubobmann im Parlament bleibt. „Als Klubobmann sitzt man genauso am Schalthebel der Macht wie als Minister“, so Filzmaier gegenüber Ö1. Er meint, dass die FPÖ aber vielleicht ohne Kickl müssen wird: „Die FPÖ will regieren und das geht wahrscheinlich nur mit der ÖVP und da muss man wahrscheinlich auf Kickl verzichten.“

  • Ukraine-Wahl: Selenski-Partei wirbt um Wähler

    In der Ukraine finden am Wochenende die Parlamentswahlen statt. Für den neu gewählten Präsidenten Wolodymyr Selenskisind diese Wahlen von besonders großer Bedeutung. Er, der vor drei Monaten die Präsidentschaftswahl mit 73 Prozent Zustimmung haushoch gewonnen hat, ist maßgeblich auf das Parlament zur Umsetzung seiner politischen Ziele angewiesen. Die Umfragen sagen seiner Partei „Diener des Volkes“ etwa 40 Prozent der Stimmen voraus. Als Präsident darf er keinen direkten Wahlkampf für seine Partei führen, trotzdem ist er medial stark präsent.

  • Spanien bereitet sich auf Neuwahlen vor

    Der designierte spanische Premierminister Pedro Sanchez hat Koalitionsverhandlungen mit der linksalternativen Partei Podemos für gescheitert erklärt. Gespräche mit dem Obmann Pablo Iglesias seien ergebnislos zu Ende gegangen. Während Sanchez der Linkspartei eine Zusammenarbeit auf Grundlage von politischen Programmen anbot, fordert der Podemos-Chef eine Regierungsbeteiligung und mehrere Ministerposten. Spanien steuert damit nach der vorgezogenen Neuwahlen Ende April einen weiteren Urnengang zu.

  • Gewalt: Ärztekammer fordert abschreckende Strafen
  • 101. Verhandlungstag im BUWOG-Prozess

    Nach vier Wochen Prozesspause, geht der BUWOG-Prozess am Wiener Landesgericht heute weiter - es ist der 101. Verhandlungstag. Er startet mit einem Zeugen zum Anklagepunkt Terminal Tower. Hier geht es um Schmiergeldvorwürfe der Staatsanwaltschaft rund um die Umsiedlung der Linzer Finanzbeamten in einen Büroturm der gemeinsam von der Raiffeisen Landesbank Oberösterreich und der Baufirma PORR Solution und anderen errichtet wurde. Alle angeklagten bestreiten die Vorwürfe.

  • Berufungsprozess: Tödlicher Bootsunfall

    Das Oberlandesgericht Graz hat heute das Urteil im Prozess um den tödlichen Bootsunfall am Wörthersee Anfang Juni 2017 bestätigt. Der 46 Jahre alte angeklagte Bootslenker - ein Medienmanager aus Niederösterreich - wurde vom Landesgericht Klagenfurt wegen grob fahrlässiger Tötung zu 10 Monaten unbedingter Haft verurteilt. Wegen der langen Verfahrensdauer hat das Oberlandesgericht die Strafe auf neuneinhalb Monate herabgesetzt. Inhaltlich hat der Berufungssenat am Ersturteil keine Zweifel.

  • Ministerien zu TT-Bericht: ÖVP-Leute weiter in Ministerien?

    Seit Juni ist die Beamtenregierung unter Kanzlerin Brigitte Bierlein im Amt. Sie hat das Kabinett Kurz abgelöst, das abgewählt worden ist, nicht zuletzt deshalb, weil die Opposition ÖVP-Parteiobmann Sebastian Kurz nicht mehr im Kanzleramt schalten und walten lassen wollte. Die ÖVP-Minister sind also weg, aber - das hat die Tiroler Tageszeitung herausgefunden - die Kabinette der Bierlein-Beamtenregierung sind weiterhin Großteils von Kurz-Leuten dominiert. Was sagen die Ministerien dazu?

  • Siri, Alexa und Co: Mängel beim Datenschutz

    Sie heißen Alexa, Siri oder Cortana und lassen sich ohne Widerrede Befehle erteilen. Die Rede ist von digitalen Sprach-Assistentinnen. Jede vierte Österreicherin beziehungsweise jeder vierte Österreicher nutzt diese virtuellen Helfer. Arbeiterkammer und das Institut für Technikfolgen-Abschätzung haben die Sprachassistenten unter die Lupe genommen und warnen. Es gäbe Mängel beim Datenschutz.

  • Die größten Klimasünder

    Rund 355 Gigatonnen - das ist die maximale Menge CO2, die die Menschheit noch in die Atmosphäre bringen kann, wenn die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzt bleiben soll. Ein ambitioniertes Ziel. Denn aktuell wird so viel verbraucht, dass dieses verbleibende CO2 Budget bereits in etwas mehr als acht Jahren erschöpft ist. Für fast 30 Prozent der Treibhausgasausstöße weltweit ist China verantwortlich. Setzt man die absoluten Zahlen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, ergibt sich ein anderes Bild. Dann emittiert ein US-Amerikaner etwa zwei Mal so viel pro Kopf wie ein Österreicher oder eine Österreicherin und wir emittieren immer noch mehr pro Kopf als ein Chinese oder eine Chinesin.

  • Wiener Firma baut mit „Mondstaub“

    Menschliche Siedlungen auf dem Mond könnten in einigen Jahrzehnten nicht mehr Fiktion sondern Realität sein. Eine der Voraussetzungen dafür ist, Bauteile vor Ort und aus dem dort vorhandenen Material herzustellen. Ein Projektpartner der ESA, der Europäischen Weltraumbehörde, ist die Wiener Firma Lithoz.

  • Tash Sultana in der Arena Wien

    Ein Debütvideo mit mittlerweile über 50 Millionen Aufrufen, fast 3 Millionen Follower beim Musikdienst Spotify. Die Australierin Tash Sultana gehört zweifellos zu den aktuellen Erfolgsgeschichten der Musikbranche. Vor drei Jahren veröffentlicht die damals 20-Jährige ihren Song "Jungle" als Live-Bedroom-Recording auf Youtube - heute spielt sie weltweit auf den größten Festivals und gastiert ganz aktuell in Wien. Gestern fand Konzert Nummer eins in der Arena statt. Heute Abend bedient Sultana erneut ihr Publikum - aufgrund der großen Nachfrage.

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