Mond auf einem Schreibtisch

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Wem gehört der Mond?

Irdische Fragen über unseren nächsten Himmelskörper
Gestaltung: Ilse Huber.

Man sieht ihn bis auf wenige Tage im Monat jede Nacht: als Sichel, als Halbkreis oder in voller Pracht. Der Mond war es auch, den die Menschen als erstes Gestirn außerhalb der Erdatmosphäre besuchten. Derzeit ist die Mission zum Merkur im Gange, doch der Mond bleibt weiterhin Objekt der Begierde. Da stellen sich auch rechtliche Fragen: wem gehört der Mond eigentlich? Und was darf man dort tun?

Schon zwei Jahre vor der ersten Mondlandung einigten sich die Vereinten Nationen auf einen Weltraumvertrag. Darin wurde gewährleistet, dass sich nicht ein einzelner Staat irgendeines Himmelskörpers bemächtigen könne. Weder räumlich, noch für Waffentests. Das All sei in Frieden zu lassen. Vor genau 40 Jahren, 1979, trat dann der Mondvertrag in Kraft. Darin wurde der Grundsatz erweitert, dass sich weder Unternehmen noch Privatpersonen ein Stück Mond aneignen dürfen.

Wird das nun in Frage gestellt? Gilt es nicht mehr, dass der Mond für alle da ist? Welche Konsequenzen wären die Folge? Darüber sprechen die Ö1 Kinderunireporter/innen mit der Professorin für Völkerrecht an der Universität Wien, Irmgard Marboe.

Service

Kostenfreie Podcasts:
Kinderuni - XML
Kinderuni - iTunes

Sendereihe

Gestaltung

Übersicht