Sommerserie (4): Initiativen gegen den Klimawandel

Wälder für die schottischen Highlands. Gestaltung: Thomas Kruchem

Schottland war einst von gewaltigen Urwäldern, den Caledonian Forests, bedeckt. Im Laufe der Industrialisierung wurden sie abgeholzt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren nur noch fünf Prozent Schottlands bewaldet. Dann begannen engagierte Bürger und die schottische Regierung eine für Europa beispiellose Wiederaufforstungskampagne. Heute sind bereits 18 Prozent des Landes wieder bewaldet, neben Monokulturen immer häufiger auch mit ökologisch wertvollen Mischwäldern. Bis 2050 soll knapp ein Drittel Schottlands wieder bewaldet sein, auch, um den Klimawandel zu bremsen. Gegen so viel Wald protestieren allerdings Jäger, Tourismusunternehmen und auch Naturschützer: Sie sehen auch die herben, kahlen Highlands als schützenswert an.

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