Gefahr gebannt

Rudi, gib Acht!" Teil 2: Gewusst wie!

Das Leben ist lebensgefährlich. Diese Erkenntnis ist nicht sonderlich hilfreich, findet Rudi, denn vieles, was gefährlich sein kann, ist eigentlich unverzichtbar: Feuer, elektrischer Strom, Kochen. Viele Gefahren sind gar nicht so gefährlich, wenn man weiß, was gefährlich sein kann und was man in gefährlichen Situationen zu tun hat. Dieser Meinung ist auch Anke Leitzgen, die über 60 gefährliche Dinge, die Mut machen, ein Buch geschrieben hat. Sie hat Fett angezündet und an einer Batterie geleckt. Aber ihren vier Kindern hat sie auch einiges verboten...


Anke Leitzgen: "In unserem Buch geht es darum, dass Kinder und Eltern gemeinsam herausfinden, was guter Mut ist und was Übermut ist. Um Übermut geht es uns nicht. Es geht darum, Dinge auszuprobieren, die man kontrollieren kann, die ein Abenteuer für den Alltag sind, ohne, dass man etwas riskiert. Gerade elektrischer Strom ist so etwas sehr kompliziertes: Man weiß, er ist da, aber man sieht ihn nicht. Deswegen ist es interessant, zu wissen, wie man zum Beispiel an einem Weidezaun herausfindet, ob der unter Strom steht. Also es geht darum, herauszufinden, wie die Dinge funktionieren, was dahinter liegt, und sie zu verstehen - damit man niemals in eine Steckdose fasst."


Gestaltung: Barbara Zeithammer

Service

Anke M. Leitzgen, Gesine Grotrian (2015): Bäng! 60 gefährliche Dinge, die mutig machen.
Erschienen bei Beltz & Gelberg.

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