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Ö1 Morgenjournal

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Beiträge

  • Mehr US-Rindfleisch in die EU

    Im Handelsstreit mit China hat US-Präsident Donald Trump zuletzt wieder neue Strafzölle angedroht - bei den Verhandlungen der EU zeichnet sich hingegen Entspannung ab: Trump hat gestern Abend mit EU-Vertretern ein Abkommen unterzeichnet, dass den Export von amerikanischem Rindfleisch in die EU erleichtern wird. Brüssel will dadurch die von Trump angedrohten Strafzölle auf europäische Autos verhindern. Trump feiert das als "großen Sieg".

  • "Rindfleisch-Deal mehr symbolisch"

    "Ein großer Sieg für die amerikanischen Bauern" sei das, hat Trump verkündet. Rindfleisch gegen "Keine Zölle" ist also die Devise und damit auch "Kein Handelsstreit" der USA mit der EU. Das sei eine leichte Entlastung in der Streitfrage, meint Wirtschafts-Forscher Martin Kocher, Leiter des IHS. Der Deal gehe zurück auf eine Vereinbarung, die noch Ex-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker mit Trump getroffen habe. Es sei mehr symbolisch, denn es gehe nicht um große Mengen und Summen, so Kocher im Ö1-Morgenjournal.

  • Fit2work wird ausgebaut

    Fit2work - heißt das heimische Beratungsprogramm für Arbeitnehmer und Unternehmen, mit dem mitgeholfen werden soll, Invaliditäts-Pensionierungen zu vermeiden. Fit2Work wird immer besser angenommen und es erhöht auch tatsächlich die Arbeitsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Problemen - das zeigt die aktuelle Bilanz des Sozialministeriums. Damit das kostenlose und freiwillige Programm noch mehr Betroffenen zur Verfügung steht, wird es im kommenden Jahr ausgebaut.

  • Fischler ermutigt zu Minderheitsregierung

    Wie es politisch in Österreich weiter gehen wird, entscheidet sich Ende September bei der Nationalrats-Wahl: Schwarz-Blau die nächste ist die wahrscheinlichste Variante, Schwarz- und jemand Neuer, etwa die Grünen, wäre theoretisch auch möglich, und dann kursiert auch eine dritte Variante, die einer ÖVP-Minderheitsregierung: Der ehemalige ÖVP-Politiker Franz Fischler ist kein Freund der FPÖ. Er regt an, doch über so eine Minderheitsregierung nachzudenken:

    >>Franz Fischler ist heute im Journal zu Gast, im Mittags-Journal ab 12 Uhr.

  • Liberaldemokraten mit neuer Chefin Jo Swinson

    In Großbritannien schauen zwar alle auf Boris Johnson, aber eigentlich sind die Liberaldemokraten derzeit im Aufwind. Erst vorgestern haben sie bei der Nachwahl in Wales einen Sitz im Parlament von den Konservativen dazugewonnen. Gleich der erste Erfolg für die neue Parteichefin Jo Swinson. Sie wurde quasi im Aufmerksamkeits-Schatten des neuen Premierministers Boris Johnson an die Spitze der Liberaldemokraten gewählt. Was man von ihr erwarten kann, Eva Pöcksteiner hat sich in der Londoner Innenpolitik umgehört:

  • Finnland setzt auf grün und weiblich

    Groß ist die Aufmerksamkeit, die die finnische Regierung derzeit in Europa erhält: Zum einen bildet Finnland derzeit den EU-Ratsvorsitz, zum anderen hat es in Finnland einen Wechsel gegeben - in Zeiten des Brexit und anderer versuchter nationaler Alleingänge einen pro-europäischen.

    Es regiert eine Koalition aus Sozialdemokraten, Grünen, Liberalen, Linken und der Schwedischen Volkspartei. Wichtigster Programmpunkt: Der Kampf gegen den Klimawandel und das hängt vermutlich auch mit der personellen Zusammensetzung der Regierung zusammen: Sehr jung und sehr weiblich.

  • Liechtenstein reguliert Bitcoins

    In Liechtenstein will die Regierung ein Blockchain-Gesetz, und damit am eigenen Banken-Platz die Risken der Blockchain-Technologie minimieren. Blockchain, das ist die Technik auf der die Bitcoins basieren. Bitcoins sind ein digitales Zahlungsmittel, das starken Kursschwankungen unterliegt. Alleine im letzten Monat war ein Bitcoin zwischen mehr als 11.000 Euro und wenige Tage danach nur mehr ein wenig über 8.000 Euro wert. Liechtenstein will mit der neuen Regelung Unternehmen anziehen, die mit Krypto-Währungen handeln.

  • Salzburger Kammerkonzerte

    Im Rahmen der Salzburger Festspiele sind die ersten großen Premieren bereits über die Bühne gegangen. Höhepunkte wie die Oper Oedipe, Simon Boccanegra oder Orpheus in der Unterwelt werden noch erwartet. Doch neben den großen Opern- und Schauspielproduktionen und den prominent besetzten Orchesterkonzerten, finden auch die kleinen Kammerkonzerte in der Stiftung Mozarteum und im Haus für Mozart ihr Publikum.

  • Rembrandts Nachtwache vor Publikum restauriert

    Im Amsterdamer Reichsmuseum hat die „Operation Nachtwache“ begonnen. Es ist eine umfassende Untersuchung des berühmtesten Gemäldes von Rembrandt. Die Arbeiten finden vor den Augen des Publikums statt und sind auch live im Internet zu verfolgen, begonnen wurde damit, das Gemälde einmal zu scannen: Das rund 17 Quadratmeter große Bild wurde aus dem Rahmen genommen, darum herum wurde ein gläserner Raum gebaut, in dem die Experten auf beweglichen Podesten arbeiten werden.

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