Ein Bub steht in Dhaka, im Hintergrund sieht man ein Industriegebäude das eine graue Rauchwolke erzeugt

AFP PHOTO/FARJANA K. GODHULY

Den Tod einatmen

Luftverschmutzung in Bangladesch
Von Benjamin Breitegger

Erst im Mai 2018 klagte die EU-Kommission Deutschland wegen zu hoher Grenzwerte für die Luftqualität. Besonders betroffen von dreckiger Luft ist aber der globale Süden: "Die Ärmsten und am stärksten marginalisierten Menschen tragen die Hauptlast", sagt Tedros Adhanom Ghebreyesus, Direktor der Weltgesundheitsorganisation.

Die Folge von Luftverschmutzung sind unter anderem Herz- und Lungenerkrankungen, an denen laut Schätzungen frühzeitig rund sieben Millionen Menschen jährlich sterben. Die schlimmsten Zustände gibt es in urbanen Gebieten und bis 2030 werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Eine dieser stetig wachsenden Metropolen ist Dhaka. In der Hauptstadt von Bangladesch werden Luft-Grenzwerte oft um mehr als das Zehnfache überschritten. Was sind die Ursachen? Und was wird gegen das Gesundheitsrisiko Luftverschmutzung gemacht?

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