Linz, Vorarlberg, Niederösterreich

Die Ö1 Club-Sendung
1. Ars Electronica 2019
2. Jüdisches Museum Hohenems
3. Museum Niederösterreich St.Pölten

Seit 1979 begleitet, antizipiert und analysiert das Festival Ars Electronica die digitale Revolution, ihre Ursprünge, Erfolge und Irrwege. Die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung neuer technischer und wissenschaftlicher Entwicklungen steht auch heuer wieder im Mittelpunkt, wenn die Ars Electronica vom 5. bis zum 9. September mit mehr als 500 Veranstaltungen ihren 40. Geburtstag feiert: in der Postcity Linz, im neuen Ars Electronica Center und an vielen anderen Orte der Stadt."Out of the Box - die Midlife Crisis der digitalen Revolution" lautet das Motto, unter dem sich das Festival auf eine Expedition zur künstlerisch-wissenschaftlichen Vermessung unserer technoökonomisch geprägten Welt begibt. Zu Gast in Linz sind Künstler, Wissenschaftler, Ingenieure, Designer, Pioniere und Social Media Activists. Gemeinsam zeichnen sie die Entwicklungslinien der Digitalisierung nach, loten aus, wo wir heute stehen und skizzieren mögliche Zukunftsszenarien.

"All About Tel Aviv. Die Erfindung einer Stadt" - so der Titel der Ausstellung, die derzeit im Jüdischen Museum Hohenems läuft. Kaum eine andere Metropole wird dieser Tage so gefeiert wie Tel Aviv: als tolerante Partystadt, als Mekka für Start-Up Unternehmen, als Ensemble der Bauhaus-Architektur - oder als Oase inmitten der Konflikte Israels, Palästinas und des Nahen Ostens. Gegründet wurde die erste hebräische Stadt der Moderne als Vorort der seit der Antike bestehenden arabischen Hafenstadt Jaffa. Doch nach dem Krieg 1948 wurden die Überreste von Jaffa eher zum Hinterhof der neuen, boomenden Stadt.
Die Ausstellung "All About Tel Aviv" blickt - mit Bildern des Fotografen Peter Loewy - hinter die Fassade der erfolgreich vermarkteten Stadt. Sie erforscht die Mythen, Abgründe und komplexen Realitäten von Tel Aviv.

St. Pölten: Im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich wird ab 6. September die Ausstellung "Spionage!" präsentiert. Gezeigt werden fast 40 spektakuläre Fälle aus der Geschichte von Geheimdiensten und Überwachung. Von römischen Kundschaftern spannt sich der Bogen über den Fall des Nachrichtenoffiziers Oberst Redls, die "Enigma"Chiffriermaschine aus dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur Computerspionage der Gegenwart. Heute spielt sich der Kampf um die Privatsphäre vor allem in den sozialen Medien ab, in denen oft allzu leichtfertig private Informationen preisgegeben werden.
Für Junge und jung Gebliebene bietet außerdem die "Spionage-Akademie" interaktive Experimente zum Thema: Dort kann man etwa versuchen, Codes zu knacken oder Abhörwanzen zu erkennen.

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