Flamingo, Frankfurter, Fischsauce

Was haben die alten Römer gegessen?
Gestaltung: Isabelle Engels

Pizza, Pasta und Lasagne - das typische italienischen Essen von heute kommt kaum ohne Tomatensauce aus. Doch das war nicht immer so. Die alten Römer, verwendeten gar keine Tomaten, denn dieses Gemüse gelangte erst nach der Eroberung Amerikas nach Europa. Ebenso der Mais. Allerdings hat man vor 2000 Jahren schon viele andere Gemüsesorten angebaut und gegessen, wie Zwiebel, Gurke oder Kohl. Und die alten Römer liebten Fleisch, vor allem von Rind, Schwein und Schaf. In den Gebieten des römischen Reiches, die an der Küste lagen, ernährte man sich auch von Fisch und anderen Meeresfrüchten. Aus den Resten von Fischen wurde eine Art Gewürzsauce hergestellt und bis in entfernte Gegenden des Römischen Reiches transportiert. Reste von Mauern und Bauwerken geben den Archäologen und Archäologinnen Hinweise, wie Kochstellen, Speiseräumen oder Markthallen damals ausgeschaut haben. Aber woher wissen sie z.B., dass die Menschen oft Getreidebrei aßen und die Reichen sich ab und zu Flamingo zubereiten ließen?
Dominik Hagmann vom Institut für Klassische Archäologie der Universität Wien erzählt den Ö1 Kinderunireporter/innen Andreas, Fatimah, Joan und Ylvi, was man über Nahrungsmittel und Essgewohnheiten der alten Römer weiß und was die Quellen dieses Wissens sind.

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