Überwachungskameras in Peking

AP/NG HAN GUAN

Überwachung made in China

Big Data - oder die Vermessung des Individuums. Von Gabriele Knetsch. (Produktion WDR/BR 2019)

Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen.

Besonders beängstigend: Alle Chinesen sollen sich dem System der "sozialen Vertrauenswürdigkeit" unterwerfen. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken an den Pranger gestellt. Was klingt wie eine Idee aus George Orwells "1984", ist in China inzwischen gelebte Realität.

Auf drei Kontinenten geht das Feature der Frage nach: Wird diese Dystopie der Big-Data-Überwachung auch bei uns bald Realität?

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