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Die Ö1 Club-Sendung
1. Oberon am Salzburger Landestheater
2. Weinzettl & Rudle in Tegernbach
3. Ausstellung "Das Stille Vergnügen" in Linz

"Oberon", die romantische Oper von Carl Maria von Weber hat am 21. September am Salzburger Landestheater Premiere. Weber komponierte seine letzte Oper im Jahr 1826 in London, das Libretto ist angelehnt an das gleichnamige Heldengedicht von Christoph Martin Wielands. Das Wunderreich der Elfen und Geister, der schillernde Orient und die Welt des mittelalterlichen Rittertums - Carl Maria von Weber verknüpft diese Welten musikalisch mit feinsinniger romantischer Tonsprache. Das Salzburger Landestheater bringt das Werk in deutscher Sprache mit englischen Übertiteln und mit Mitglieder des Opern-, Schauspiel- und Ballettensembles auf die Bühne, unter der Leitung von Ido Arad. In der Titelpartie ist der Tenor Franz Supper zu erleben.

An der Hofbühne Tegernbach steht am 19. September Kabarett auf dem Programm. Monica Weinzettl und Gerold Rudle sind mit ihrem zehnten gemeinsamen Programm "Zum x-ten Mal" zu Gast. Jede x-beliebige Beziehung kämpft mit extremen Nichtigkeiten und Weinzettl & Rudle werden nicht müde, darüber zu berichten. Die Beziehungs-Stolpersteine im Pärchenalltag werden nicht weniger, die Hürden nicht kleiner und die Themen nicht neuer, aber: immer noch hochaktuell - denn die beiden sind nicht nur auf der Bühne sondern auch privat ein Paar. Ein fehlendes X Chromosom macht IHN zum Helden vor der X-Box, während SIE x-beinig zur Xanthippe wird, wenn sie merkt, dass ihr das XS-Shirt nicht mehr passt. Hoffentlich ist dann bis X-mas alles wieder gut.

"Das stille Vergnügen" heißt eine Ausstellung, die ab 20. September im "Nordico Stadtmuseum Linz" zu sehen ist. Gezeigt werden Meisterzeichnungen aus der Sammlung Justus Schmidt, ein Kunsthistoriker, der von 1903 bis 1970 gelebt hat. Die Schau, unter anderem mit Werken von Rubens, Gauguin, Klimt und Kokoschka, möchte weniger zum traditionellen Kunstgenuss anregen als vielmehr zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Sammler und seiner Zeit. Denn Justus Schmidt war ein hoher Beamter der Landesregierung während der NS-Zeit und an der Beschaffung von sogenannten arisierten Kunstwerken beteiligt. Inwieweit eine Privatsammlung unbelastete kulturelle Identität zum Ausdruck bringen kann, wenn sich ihr Urheber während der NS-Zeit regimetreu engagiert hat - mögliche Antworten auf diese Frage werden von der Ausstellungsgestaltung sowie künstlerischen Interventionen von Maria Bussmann und Simon Wachsmuth gegeben.

Service

Salzburger Landestheater
Hofbühne Tegernbach
Stadtmuseum Linz


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