Blick in die Kuppel des Palmenhauses in Schönbrunn

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Grüne Schatzkammern

450 Jahre Pflanzensammlungen in Schönbrunn
Von Lukas Tremetsberger

Sie zählen zum kulturellen Erbe des Landes: Zitrusbäume, Orchideen und andere Zierpflanzen in den Gewächshäusern und Gärten in Schönbrunn. Vor 450 Jahren begann Kaiser Maximilian II. mit dem Sammeln von Pflanzen, einer Tradition, die bis heute nicht unterbrochen wurde. An die 100 Zitrussorten und -arten werden in den in Wien kultiviert, manche der 500 Bäume wachsen hier und am Innsbrucker Standort der Bundegärten seit Jahrhunderten.

Entstanden sind die Sammlungen durch die Arbeit von Gärtnern und Wissenschaftlern. Auf jahrelangen Reisen durch die ganze Welt trugen sie Samen und Pflanzen zusammen. So kam auch die wahrscheinlich älteste Topfpflanze der Welt vom Kap der Guten Hoffnung nach Wien.

Wie ist es gelungen, über Jahrhunderte diese Pflanzensammlungen zu erhalten? Wie forschte man früher zu Pflanzen aus allen Weltgegenden, wie erwarb man gärtnerisches Wissen, und wofür dienen die grünen Schatzkammern heute?

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