Texte zur Erinnerung

Nöstlinger-Buch: Der Überzählige

Im vergangenen Jahr ist die österreichische Schriftstellerin Christine Nöstlinger gestorben. Nun erscheint ein allerletztes Kinderbuch von ihr. "Der Überzählige" heißt es. Christine Nöstlinger erinnert sich in dem Buch an ihre eigene Kinderlandverschickung als junges Mädchen. Kommenden Sonntag wird der Schauspieler und Musiker Gerald Votava, langjähriger Weggefährte von Christine Nöstlinger, im Thalia Wien Mitte daraus vorlesen.- Gestaltung: Hanna Ronzheimer



Buch Kinder der Poesie

In einer neu erschienen Anthologie setzen sich insgesamt 18 österreichische Autorinnen und Autoren literarisch mit ihrer Kindheit auseinander. Ausgangspunkt für die Texte bildet dabei immer ein Foto. Die Texte loten die Bedeutung der eigenen Vergangenheit für die Gegenwart aus. Parallel zu den Texten stellt der Fotograf Alain Barbero diesen Bezug auch auf bildlicher Ebene her: Die Kindheitsfotos auf die eine oder andere Art zitierend, hat er für die Anthologie aktuelle Portraits der Autorinnen und Autoren angefertigt.
Das Buch "Kinder der Poesie" ist bei Kremayr und Scheriau erschienen und wird heute Abend im Literaturhaus in Innsbruck präsentiert. Das Wiener Publikum hat in einem Monat, am 30. Oktober, die Möglichkeit, einige der Autorinnen und Autoren bei einer Lesung in der Wien Bibliothek im Rathaus zu erleben.
Insgesamt 18 Literatinnen und Literaten erzählen in dem Band aus ihrer Kindheit. Darunter Friederike Mayröcker, Josef Haslinger, Petra Piuk und Elias Hirschl. Entstanden ist so ein historisch-literarisches Panorama des 20. Jahrhunderts, erzählt in Kindheitsgeschichten und -fotos, die von den 1920er Jahren bis in die 1990er reichen. Ebenso vielfältig wie die Geschichten und der zeitliche Rahmen, in denen sie sich abspielen, sind auch die Orte von denen sie erzählen und die literarischen Stile, in denen sie verfasst sind.-
Gestaltung: Sophie Menasse

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