Sie haben die Wahl!

mit Hans Georg Nicklaus. Die Ö1 Hörer/innen wählen ihre Interpretation von Schuberts Impromptu As-Dur op. 90/4.

Fünf Versionen dieses Klavier-Klassikers im Vergleich. Die Ö1 Hörer/innen wählen (und kommentieren) live und via Email, welche Interpretation sie bevorzugen und ganz zu hören sein soll.

"Diese Musik findet draußen statt, nicht im Zimmer" hat Andras Schiff kürzlich in einem Interview mit Bernhard Neuhoff im Bayerischen Rundfunk zu Schuberts viertem der vier Impromptus opus 90 gemeint. Bildhaft vertone Schubert die Natur: Ist es ein Wasserfall oder ein kleiner Bach, dessen Wasser den Berg hinunter plätschert, oder das Funkeln der Sonne im Wasser? - Bilder, die der romantischen Wanderlyrik sehr verwandt sind.

Doch gleichzeitig ist es ein "Impromptu" - jene Gattung von Klavierstücken, die wie aus dem Augenblick heraus, wie aus dem Stegreif klingen sollen. Aber was heißt das? Was bedeutet es vor allem für die Interpret/innen? Agogische Freiheit oder ein "Dahinfließen" ohne Struktur, ohne Bauplan, Teile, Schlüsse, Reprisen, thematische "Arbeit"? Wenn man dem etwas seltsamen Begriff von der "thematischen Arbeit" in der Sonate bzw. Sonatenform folgt, dann wäre das Impromptu "Freizeit".

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