Der Nationalfriedhof in Arlington

APA/AFP/SAUL LOEB

Arlington: Der verklärteste Totenpark der USA

Für viele US-Amerikaner stellt Arlington eine Art Heiligtum dar Gestaltung: Michael Marek und Anja Steinbuch

Was haben Präsident John F. Kennedy, Krimiautor Dashiell Hammett und Boxer Joe Louis gemeinsam? Sie liegen begraben auf dem berühmtesten Friedhof der USA - in Arlington vor den Toren Washingtons. Hier haben über 400.000 US-Bürger ihre letzte Ruhestätte gefunden, hauptsächlich gefallene Soldaten und Soldatinnen der US-Streitkräfte. Und es werden täglich mehr. Internationale Konflikte und Terroranschläge sorgen für Nachschub; jährlich gibt es hier etwa 7.000 Bestattungen.
Seit einigen Jahren stößt der Totenpark an seine Grenzen, es musste bereits Gelände zugekauft werden. Der Touristenstrom reißt nicht ab, vier Millionen Besucher/innen aus aller Welt kommen jedes Jahr hierher.

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