Das Boi Bumba Festival im Amazonas Gebiet

AFP/YASUYOSHI CHIBA

Spiritualität und Gesellschaft im Amazonasgebiet

"Im Reich des rosa Delphins". Brigitte Krautgartner hat das Dreiländereck Kolumbien-Brasilien-Peru besucht und ihre Impressionen zu einer Reportage verarbeitet

Indigene Völker, die jegliche Beziehungen mit der sogenannten Zivilisation meiden, Ausbeutung von Bodenschätzen mit unabsehbaren Auswirkungen auf ein hochsensibles Ökosystem, Sagen und Mythen rund um Wasserlebewesen wie den rosa Delphin, Gewalt und Ausbeutung - aber auch die Wiederentdeckung (fast) verloren gegangenen Wissens...

Die Lebensrealitäten im Amazonasgebiet sind vielfältig, komplex, widersprüchlich. Genau diesem Thema widmet sich die Amazonien-Synode, die Papst Franziskus für 6. bis 27. Oktober 2019 im Vatikan einberufen hat. Dabei soll es auch - aber nicht nur - um religiöse Themen in engerem Sinn gehen. Die Vereinbarkeit von indigener und westlich-christlicher Spiritualität wird da ebenso debattiert wie die Abholzung des Regenwaldes, verschiedene Formen der Umweltverschmutzung, verheiratete Priester und priesterliche Ämter für Frauen.

Um einen Einblick in die Lebenswelten am Amazonas zu bekommen, ist Brigitte Krautgartner auf Einladung des internationalen entwicklungspolitischen Netzwerks CIDSE in das Dreiländereck Kolumbien-Brasilien-Peru gereist. Impressionen ihres Aufenthaltes hat sie zu einer Logos-Reportage verarbeitet.

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