Sasa Stanisic im Gespräch ++ Booker Prize ++ Kulturszene Mosambik ++ Haus Bartleby im Porträt

1. Gespräch mit Sasa Stanisic, Preisträger des Deutschen Buchpreises
2. Booker Prize an Atwood und Evaristo
3. Kulturszene Mosambik
4. Portrait: Künstlerkollektiv Haus Bartleby

Beiträge

  • Gespräch mit Sasa Stanisic, Preisträger des Deutschen Buchpreises

    Für seinen Roman "Herkunft" hat gestern Abend Saša Staniši? den mit 25.000 Euro dotierten Deutschen Buchpreis erhalten. Der Roman "Herkunft" gilt damit als das beste Buch des Jahres. Der 41-Jährige erzählt in seinem Roman über seine Großmutter, die langsam das Gedächtnis verliert, über die Flucht der Familie während des Bosnien-Kriegs nach Deutschland und behandelt dabei die Frage, welche Rolle Herkunft überhaupt spielt.

  • Booker Prize an Atwood und Evaristo

    Eine absolute Überraschung hat es bei der Verleihung des Booker Prizes in London gegeben. Dieser wichtigste britische Literaturpreis, der mit umgerechnet rund 57.000 Euro dotiert ist, ging nämlich nicht wie üblich an eine Autorin oder einen Autor, sondern an zwei Autorinnen: An die Kanadierin Margaret Atwood und die Britin Bernadine Evaristo.

  • Portrait: Künstlerkollektiv Haus Bartleby

    Künstlerkollektive, deren Arbeiten zwischen politischer Praxis und künstlerischer Intervention oszillieren, stehen derzeit hoch im Kurs. Am Donnerstag ist das deutsche Kollektiv "Zentrum für politische Schönheit" zu Gast in Wien und zwar im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Technopolitics", die ebenfalls ab Donnerstag in der Kunsthalle Wien stattfindet. Ein anderes deutsches Künstlerkollektiv, das den klingenden Namen "Haus Bartleby. Zentrum für Karriereverweigerung." trägt, begeisterte das österreichische Publikum vergangene Woche im Essl Museum.

  • Kulturszene Mosambik

    Mosambik gehört zu den zehn ärmsten Ländern und jetzt wird dort gewählt. Im Frühjahr wurde ein Teile des Landes von Wirbelstürmen verwüstet. Im Sommer der dritte Friedensvertrag unterzeichnet. Das Land ist schwer von einem immer wieder aufflackernden Bürgerkrieg gezeichnet. Doch Mosambiks Haupstadt Matputo hat auch eine blühende Kulturszene. Mathilde Schwabeneder hatte bei ihrem Besuch vor kurzem zwei von ihnen getroffen.

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