Reiseführer durch die Zeit

Ulrich Balß: New York - Past an Present

Im Jänner 1928 machte sich Theodor Trampler, der Großvater des Musikproduzenten Ulrich Balß, mit dem Schiff auf nach Amerika. Frau und Kinder blieben in Leipzig. Was er in New York in anderthalb Jahren erlebte, hielt Trampler in über hundert Briefen fest. Ulrich Balß hat diese handgeschriebene Zeitzeugnisse jetzt in Buchform veröffentlicht. Da erzählt Theodor Trampler etwa von seinen Ausflügen mit dem Fahrrad, das er eigens aus Deutschland mitgenommen hatte. "New York-Past and Present -1928 till now" heißt der Bild- und Textband von Ulrich Balß. Denn sein Großvater hatte auch seine Kamera überall dabei. Ein ungewöhnliches Hobby für jene Zeit, das allerdings faszinierende Eindrücke vom New York der 20er Jahre vermittelt. Gestaltung: Hanna Ronzheimer


Wiedereröffnung: Der Neidhart Festsaal

Wien um das Jahr 1400. In seinem Haus unweit des Stephansdoms gibt der reiche Tuchhändler Michel Menschein ein Fest. Und er hat eine Überraschung in petto. Die Gäste strömen in den Saal im ersten Stock und erstarren förmlich vor Staunen: der große Raum ist über und über mit neuen, kunstvollen Wandgemälden verziert. Noch heute, rund 620 Jahre später, sind große Teile der spätmittelalterlichen Malereien zu sehen. Der Raum mit den ältesten säkularen Wanddekorationen der Stadt im Haus Tuchlauben Nummer 19 wird vom Wien Museum betreut. Nach mehrmonatigen Umgestaltungs- und Forschungsarbeiten wird der sogenannte Neidhart Festsaal heute wieder für Publikum geöffnet. Gestaltung: Markus Moser

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Ulrich Balß

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