Schon gehört?

Wien

Die Ö1 Club-Sendung
1. La clemenza di Tito im Theater an der Wien
2. Salam Orient im Theater Akzent
3. Das Ensemble Netzzeit im OFF Theater Wien

Eine machtgierige, rachsüchtige Ex-Prinzessin und ein selbstlos mildtätiger Herrscher stehen einander in Wolfgang Amadeus Mozarts Dramma serio "La Clemenza di Tito" gegenüber. 1791 erhielt Mozart den Auftrag, eine Festoper für die Krönung Kaiser Leopolds II. zum böhmischen König in Prag zu schreiben. Im Theater an der Wien ist seit gestern die brandneue Inszenierung von Sam Brown zu sehen. Jeremy Ovenden singt die Titelpartie, Gegenspielerin Vitellia ist Nicole Chevalier. Stefan Gottfried leitet den Concentus Musicus Wien sowie den Arnold Schönberg Chor. "La Clemenza di Tito" steht bis 29. Oktober auf dem Spielplan.


Die in Algerien geborene, mit den Traditionen der Berber aufgewachsene und heute in Paris lebende Sängerin Houria Aïchi ist für ihre Aufnahmen der traditionellen Gesänge ihrer Heimat vielfach ausgezeichnet worden. Am kommenden Montag tritt sie im Theater Akzent in Wien auf. Ihr aktuelles Projekt "Mystic songs of Algeria" widmet Houria Aïchi der sakralen Musik ihrer Heimat. Dafür sammelte sie seltene Juwele aus unterschiedlichsten Regionen Algeriens, die von Heiligen und Riten erzählen - stets begleitet vom Rhythmus des Alltags. Houria Aïchi tritt mit ihren begleitenden Musikern am Montag, dem 21 Oktober um 19.30 Uhr im Theater Akzent in Wien auf.


Was mit einer ausgelassenen Hochzeitsgesellschaft beginnt, endet im Stück "701 britische Teelöffel - Viva la muerte!" auf ihrem letzten Weg. Die mexikanische Todes-Inkarnation La Catrina mischt handfest auf, und verführt die Feiernden zu Exzessen, die alle möglichen Transzendenzen beinhalten. Das Ensemble Netzzeit lädt sein Publikum ein zu einem Totenfest, wie es die Mexikaner feiern - mit essen, tanzen und singen und wirft Fragen rund um den Tod auf: Ist Sterben peinlich? Ist der Tod erfolgsoptimiert? Wiedergeburt - wer will das? Sind Ego-Shooter unsterblich? Und was ist der letzte Schrei? "701 britische Teelöffel - Viva la muerte!" erlebt am kommenden Montag, dem 24. Oktober im OFF Theater Wien in der Kirchengasse seine Uraufführung in einer Produktion von Netzzeit- Musik: Arturo Fuentes, es spielt das Ensemble Phace. Das Stück ist bis 2. November hier zu sehen.

Service

Theater an der Wien
Salam Orient: Houria Aichi
netzzeit


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