Frankfurter Buchmesse: Alexander Skipsis ++ RSO: Hollywood in Vienna ++ Filmkolumne goes Südkorea

1. Im Gespräch: Alexander Skipis
2. Das RSO spielt Filmmusik
3. Filmkolumne ZOOM>In: Der südkoreanische Regisseur Bong Joon-Ho

Beiträge

  • Im Gespräch: Alexander Skipis

    In erster Linie ist die Frankfurter Buchmesse eine Fachmesse - für Verleger, Autoren, Übersetzer, Agenten, Buchhändler, Bibliothekare und vermehrt auch für Filmproduzenten, Software- und Multimedia-Anbieter. Der Handel mit Lizenzen findet in einem eigenen Agentencenter statt - rund 70 Prozent des internationalen Rechte- und Lizenzgeschäfts bahnen sich hier an, gehandelt wird mit "Content", wie es heißt. Und Inhalte produziert die Messe auch selbst: als Podium für rund 4.000 Veranstaltungen. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels setzt auf Meinungsfreiheit als zentrales Messethema. Ein Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des deutschen Buchhandels Alexander Skipis.
    Gestaltung: Kristina Pfoser

  • Das RSO spielt Filmmusik

    Eine Zeitreise durch acht Jahrzehnte Filmmusik bestreitet das ORF-Radiosymphonieorchester Wien heute und morgen im Konzerthaus bei der Gala "Hollywood in Vienna". Von legendären Soundtracks wie "Der Zauberer von Oz" bis hin zu aktuellen Kompositionen zu Filmen wie "Shape of Water" und "Black Panther" spannt sich dabei der Bogen Oscar-prämierter Filmsongs. Auch der diesjährige Ehrengast hat bereits einmal einen Academy Award entgegengenommen: der französisch-libanesische Filmkomponist Gabriel Yared wurde 1997 für seine Musik zum insgesamt neunfachen Oscar-Gewinner "Der Englische Patient" ausgezeichnetStilistische Vielseitigkeit zählt zu den Markenzeichen des musikalischen Autodidakten, der zunächst in Frankreich mit Regiegrößen wie Jean-Luc Godard zusammenarbeitet und dann auch in Hollywood durchstartete.

  • Filmkolumne: Der südkoreanische Regisseur Bong Joon-Ho

    Südkorea ist bei knapp 52 Millionen Einwohnern der viertgrößte Kinomarkt der Welt, mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent einheimischer Produktionen. Neben oft kommerzieller Ware hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten eine Art südkoreanische Nouvelle Vague entwickelt, die oft nicht nur kommerziell, sondern auch künstlerisch höchst erfolgreich ist. Mit Regisseuren wie Park Chan-Wook, Kim Ki-Duk, Hong Sang-Soo, Lee Chang-dong und auch dem 50-jährigen Bong Joon-Ho. Bongs Film "The Host" aus dem Jahr 2006 war mit 13 Millionen Zusehern lange an der Spitze der Koreanischen Alltime-Charts. Auch seinen neuesten Film "Parasite" haben bereits über zehn Millionen Koreaner gesehen. Bei den Filmfestspielen von Cannes ist "Parasite" heuer mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden.

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