Blick auf die Roma-Siedlung in Oberwart

APA/WALTER HORVATH

Eine Roma-Volkshochschule für alle

Lernen, feiern, gedenken.
20 Jahre "VHS Roma" in Oberwart

Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lebte fast die Hälfte der zehntausend Roma in Österreich im burgenländischen Bezirk Oberwart. Nach ihrer Verfolgung und Ermordung durch das NS-Regime sind es heute nur noch wenige hundert. Als der Oberwarter Horst Horvath vor 20 Jahren Kurse für Arbeitslose organisierte, lernte er dabei viele Roma kennen. Das brachte ihn auf die Idee, eine eigene Roma-Volkshochschule zu gründen - für Roma wie Nicht-Roma. Heute kommen jährlich 2.500 Menschen in die Bildungseinrichtung, buchen Romanes-Sprachkurse oder besuchen Gedenkveranstaltungen, Diskussionsrunden und Theateraufführungen. Das Porträt einer Institution.

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