Viennale Vorschau, "netzzeit"-Festival, Wie versteckt man einen Elefanten?,

1. Viennale 2019: 14 Tage, 300 Filme
2. Ein Mensch = 701 britische Teelöffel Asche
3. Der Elefant und der amerikanische Bürgerkrieg

Beiträge

  • Viennale 2019: 14 Tage, 300 Filme

    Heute Abend wird im Wiener Gartenbaukino die 57. Viennale eröffnet. Zum zweiten Mal leitet die Italienerin Eva Sangiorgi das Festival, das bis zum 6. Oktober 300 Filme auf die Leinwand bringt: Davon 120 Langfilme aus rund 40 Ländern im Hauptprogramm. Als Eröffnungsfilm wird das französische Historiendrama "Portrait de la jeune fille en feu" / "Porträt einer jungen Frau in Flammen" von Cèline Sciamma gezeigt. Für die nächsten zwei Wochen haben sich unter anderem auch Abel Ferrara, Lav Diaz oder Luc Dardenne als Festivalgäste angekündigt. Das Programm versammelt zahlreiche Festivalhighlights des heurigen Jahres - etwa die neuen Filme von Terrence Malick und Roy Anderson, aber lenkt den Blick auch in die Randregionen des Weltkinos. Gespräch mit Viennale Direktorin Eva Sangiorgin.

  • Ein Mensch = 701 britische Teelöffel Asche

    Kennen Sie die alte Maßeinheit "Britischer Teelöffel"? Ein Volumen von 701 britischen Teelöffeln macht jene Aschemenge aus, die von einem Menschen von durchschnittlicher Größe und Masse übrigbleibt, wenn man sie in die Urne füllt. "701 britische Teelöffel - Viva la muerte!" - Diesen Titel trägt das neue Stück der Gruppe "netzzeit", das ab heute bei deren Musiktheater-Festival "out of control" präsentiert wird. Ging es in der Eröffnungspremiere vor einem Monat, "Dionysos Rising", um verdrängte Obsessionen, setzt man sich bei "netzzeit" jetzt also mit einem anderen großen, verdrängten Thema auseinander: nämlich Tod und Sterben. Eines vorweg: Wirklich traurig geht es dabei nicht zu.

  • Der Elefant und der amerikanische Bürgerkrieg

    "Wie versteckt man einen Elefanten"? diese Frage stellt das neue Familienstück im Burgtheater Kasino, das übermorgen Premiere hat. Das Stück für Menschen ab 7 Jahren basiert auf dem Kinderroman "The great elephant chase" von Gillian Cross, einer britischen Kinderbuchautorin. Es erzählt von der abenteuerlichen Odyssee zweier Kinder, die Ende des 19. Jahrhunderts mit einem Elefanten quer durch die USA flüchten. Der deutsche Regisseur Ingo Berk führt Regie.

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