Priesterinnen, Kirchenraub, Bischofskonferenz

Paulo Suess: "Es gibt immer Bremser" +++ Österreicher "gesteht" Diebstahl der indigenen Statuen +++ Metropolit Arsenios: "Es scheint als herrsche Chaos". - Moderation: Susanne Krischke

1. Paulo Suess: "Es gibt immer Bremser"

Bewährte Männer oder gar Frauen als Priesterinnen und Priester: Das sind die Themen, die nach der Amazonien-Synode in Rom heftig diskutiert werden. Auch wenn Kirchenvertreter wie Kardinal Christoph Schönborn oder der deutsch-brasilianische Theologe Paulo Suess stets darauf hinweisen, dass das wirklich wichtige Thema die Bedrohung des Weltklimas, die Bewahrung der Schöpfung im Amazonas-Gebiet gewesen sei. Paulo Suess etwa glaubt, dass an Frauen als Diakoninnen oder Priesterinnen kein Weg vorbei führt. Mit den Ergebnissen der Synode ist er zufrieden. - Gestaltung: Roberto Talotta


2. Österreicher "gesteht" Diebstahl der indigenen Statuen

Zum Diebstahl indigener Statuen aus einer römischen Kirche während der Amazonien-Synode hat sich ein Wiener Student bekannt. Er will die fünf Statuen von knienden schwangeren Frauen in den Tiber geworfen haben, weil sie nicht in eine katholische Kirche gehörten, wie er in einem Youtube-Video sagte.


3. Metropolit Arsenios: "Es scheint als herrsche Chaos"

Am 4. November hat die traditionelle Herbst-Vollversammlung der katholischen Bischöfe begonnen. Und das mit einer Premiere: Erstmals waren auch die Vertreter der Orthodoxen Bischofskonferenz dabei.
Diese beschäftigt zur Zeit der Konflikt mit Moskau. Denn der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. hat gestern mit der griechisch-orthodoxen Kirche gebrochen. Der Grund: Metropolit Hieronymos hatte vor Kurzem die ukrainisch-orthodoxe Kirche anerkannt. Der Vorsitzende der Österreichischen Orthodoxen Bischofskonferenz Metropolit Arsenios Kardamakis hat heute verärgert reagiert. - Gestaltung: Maria Harmer

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